Stöger: Anfang-Beurlaubung «kurios» – Keine Rückkehr

Stöger: Anfang-Beurlaubung «kurios» – Keine Rückkehr
Bildhinweis: Der frühere FC-Coach Peter Stöger ist über die Trennung von Trainer Anfang verwundert. Foto: Uwe Anspach

Köln (dpa) – Der langjährige Trainer Peter Stöger hat sein Unverständnis vor allem für den Zeitpunkt der Beurlaubung seines Nach-Nachfolgers Markus Anfang beim 1. FC Köln geäußert.

«Drei Runden vor Schluss einen Trainer zu entlassen, der die Zielsetzung erreichen würde, ist für mich als Außenstehender nicht ganz nachvollziehbar. Das ist schon kurios», sagte Stöger in der Sendung «Wontorra» bei Sky: «Der Zeitpunkt ist eigenartig. Wenn man dem Trainer sagt, es geht im Sommer nicht weiter, dann versteht er das schon. Wir sind nicht so dumm, wie man meint.»

Eine eigene Rückkehr hält Stöger, der den FC in viereinhalb Jahren zum Aufstieg und in die Europa League führte, ehe er im Dezember 2017 als Tabellenletzter beurlaubt wurde, für ausgeschlossen. «Ich glaube nicht, dass Armin Veh seine Meinung geändert hat», sagte er in Richtung des Sport-Geschäftsführers: «Er hat mir, ohne dass er mich richtig kennt, nicht das beste Bild aufgestellt. Man könnte auch sagen, er hat mir ans Bein gepinkelt. Deshalb liegt die Wahrscheinlichkeit bei null Prozent.» Auf die Frage, was er von Veh halte, antwortete der Österreicher: «Ich kenne ihn besser als er mich. Deshalb werde ich nichts Negatives über ihn sagen.»

Ob sein damaliger Assistent Manfred Schmid, der nun Interimstrainer André Pawlak bis zum Saisonende assistiert, ein Kandidat als Chefcoach ist, wollte Stöger nicht beurteilen. «Ich weiß, dass seine Zielsetzung war und ist, Cheftrainer zu werden», sagte Stöger: «Ob er auf der langen oder kurzen Liste steht, kann ich nicht sagen.»

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