Quintett kämpft um dritten Aufstiegsplatz

Quintett kämpft um dritten Aufstiegsplatz
Quintett kämpft um dritten Aufstiegsplatz
Die Profis vom 1. FC Köln joggen beim Training in Köln über den Rasen.

München (dpa) – Das Spitzenduo ist fast am Ziel, dahinter balgt sich am 29. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga ein Quintett um den dritten Aufstiegsplatz.

Tabellenführer 1. FC Köln und der punktgleiche MSV Duisburg können bei acht Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz für die neue Saison im Oberhaus planen. Völlig offen ist das Rennen um Platz drei, den derzeit der TSV 1860 München belegt. Den «Löwen» sitzen mit der SpVgg Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt, Alemannia Aachen und Erzgebirge Aue vier Teams im Nacken.

Die größten Chancen auf den Sprung in die Bundesliga dürfte der Absteiger aus München haben, der seit elf Partien ungeschlagen ist und in den verbleibenden sechs Spielen noch vier Mal Heimrecht hat. «Unser Ziel ist die erste Liga. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn es nach unserer famosen Aufholjagd nicht klappen sollte», sagte Trainer Reiner Maurer. Zur Belohnung für die starken Leistungen seines Teams unterschrieb der 45-Jährige, der im Dezember Rudi Bommer abgelöst hatte, am Montag einen neuen Einjahresvertrag. Auch die Fans hat die Aufstiegseuphorie erfasst. Gegen den zuletzt acht Mal sieglosen 1. FC Saarbrücken rechnet 1860 am Sonntag mit einem ausverkauften Stadion.

Tristesse herrscht dagegen bei der SpVgg Greuther Fürth. Dem 2:3 in Köln und dem Sturz aus den Aufstiegsrängen folgte die erneute Niederlage beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). In der Berufungsverhandlung wies das DFB-Bundesgericht den Einspruch der Fürther gegen die Wertung des 0:1 in Duisburg ab. Die Hoffnung der Franken auf ein Wiederholungsspiel und drei weitere Punkte sind dahin. Trotzdem gab sich Fürths Trainer Benno Möhlmann vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Freitag kämpferisch: «Wir lassen uns nicht abschreiben.»

Damit Eintracht Frankfurt weiter von der Bundesliga-Rückkehr träumen darf, müssen die Hessen ihre Auswärtsschwäche abstellen. Erst zwei Siege gelangen in fremden Gefilden, acht Spiele wurden verloren. Am Sonntag gastieren die Frankfurter beim FC Erzgebirge Aue, der bei vier Punkten Rückstand auch noch Chancen auf den dritten Platz hat. Im Topspiel am Montag hilft Aachen nur ein Sieg gegen Duisburg, um nicht alle Hoffnungen auf den Aufstieg begraben zu müssen. Eine vermeintlich leichte Aufgabe erwartet Spitzenreiter Köln beim Tabellen-16. LR Ahlen.

Im Kampf um den Klassenverbleib hat die SpVgg Unterhaching nach dem Rücktritt von Trainer Andreas Brehme erneut Heribert Deutinger zum Interimstrainer berufen. Deutinger war schon in der vergangenen Saison nach der Entlassung von Wolfgang Frank eingesprungen und hatte die Mannschaft vor dem Abstieg gerettet. Mit dem Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten Karlsruher SC beginnt der neue Übungsleiter am Sonntag seine Mission. Weitere Kellerduelle steigen am Freitag zwischen Rot-Weiß Erfurt und Energie Cottbus sowie Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen.

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