HSG/Sportfive neuer Waldstadion-Betreiber

HSG/Sportfive neuer Waldstadion-Betreiber
HSG/Sportfive neuer Waldstadion-Betreiber
In die kühne Dachkonstruktion des Waldstadions werden Planen eingezogen.

Frankfurt/Main (dpa) – Das Konsortium HSG/Sportfive wird das Frankfurter Waldstadion ab dem 1. Juni 2005 für eine Dauer von 15 Jahren betreiben und vermarkten.

Ein entsprechender Vertrag mit der Stadt Frankfurt und dem Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt als Hauptnutzer wurde unterschrieben. Der Vertrag hat ein Volumen von maximal 95 Millionen Euro.

Spielt die Eintracht in der Bundesliga, sollen 7 Millionen Euro jährlich fließen. In der 2. Bundesliga sind nur 3 Millionen Euro pro Jahr vereinbart. «Solange die Eintracht in der 2. Liga spielt, ist es für alle Beteiligten schwierig. Das ist nur zwei bis drei Jahre wirtschaftlich zu verkraften», sagte der für den Sport zuständige Bürgermeister Achim Vandreike.

Die Stadt Frankfurt will 93 der in den Umbau der Arena investierten 126 Millionen Euro durch die Vermarktung refinanzieren. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Waldstadion, in dem im kommenden Sommer das Finale des Confederations Cup ausgetragen wird und das künftig einen anderen Namen tragen soll, auf 188 Millionen Euro.

Sportfive-Geschäftsführer Thomas Röttgermann rechnet trotz der sportlich ungewissen Zukunft des Vereins nicht mit einem Verlustgeschäft. Man habe eine sehr gut durchdachte Vereinbarung getroffen. Die Betreiber kalkulieren mit 29 Veranstaltungen im Jahr, um ihre Kosten zu decken. Dazu gehören neben den 18 Saisonspielen der Eintracht auch die sechs Partien der American Footballer der Frankfurt Galaxy, die zweiter Hauptnutzer des Stadions sind.

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