Fanz-Anwälte fordern Entschuldigung von EnBW

Fanz-Anwälte fordern Entschuldigung von EnBW
Fanz-Anwälte fordern Entschuldigung von EnBW
Reinhold Fanz starrt 1999 auf das Spielfeld.

Karlsruhe (dpa) – Der Streit um die Entlassung von Trainer Reinhold Fanz beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC geht in eine neue Runde.

Die Anwälte von Fanz verlangen vom KSC-Hauptsponsor Energie Baden-Württemberg (EnBW) eine Entschuldigung, weil dieser Fanz das «sportliche und persönliche Format» abgesprochen hatte, den Tabellenvorletzten zu trainieren.

«Die EnBW wurde heute unter Fristsetzung aufgefordert, die unsachliche Herabwürdigung der Leistungen und Befähigungen unseres Mandanten richtig zu stellen und künftig zu unterlassen», heißt es in einer Erklärung von Fanz‘ Anwälten Jürgen Langer und Adam Ahmed vom Dienstag. Ein EnBW-Sprecher bestätigte den Eingang des Schreibens und sagte der dpa: «Wir sehen der Sache gelassen entgegen.»

Auf Druck der EnBW hatte der Karlsruher SC Fanz in der vergangenen Woche nach nur sieben Tagen wieder entlassen. Das Energie-Unternehmen zahlt dem hochverschuldeten Club jährlich etwa 800 000 Euro. Die Badener sind derzeit noch auf der Suche nach einem neuen Trainer.

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