Cottbuser Trainer Sander noch in Behandlung

Cottbuser Trainer Sander noch in Behandlung
Cottbuser Trainer Sander noch in Behandlung
Petric Sander steht 2004 im Stadion der Freundschaft in Cottbus am Spielfeldrand.

Cottbus (dpa) – Erst am Spieltag werden die Mediziner entscheiden, ob Trainer Petrik Sander beim Zweitliga-Spiel des FC Energie gegen Eintracht Trier doch noch das Cottbuser Team coachen kann.

In der Nacht vor der Begegnung musste sich der 44-Jährige noch Behandlungen im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum unterziehen. Mit speziellen Infusionen wird das schwere Knalltrauma behandelt, das sich Sander nach Detonation eines Feuerwerkskörpers beim Punkt-Spiel in Aue zugezogen hatte. Das Abschlusstraining wurde von Assistent Thomas Hoßmang geleitet.

Nach den Vorwürfen von Erzgebirge-Präsident Uwe Leonhardt, der unmittelbar nach der Verletzung von Sander von einer «Inszenierung» gesprochen hatte («Er ist spektakulär zu Boden gegangen»), häufen sich beim FC Energie die Drohbriefe an Sander. In den meist anonymen Schreiben, die vom Fußball-Zweitligisten an die Polizei übergeben wurden, wird dem Energie-Trainer vorgeworfen, mit Schauspielerei einen Spielabbruch beabsichtigt zu haben.

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