Cottbus zieht Einspruch zurück

Cottbus zieht Einspruch zurück
Cottbus zieht Einspruch zurück
Petrik Sander liegt in Aue verletzt auf einer Trage.

Cottbus (dpa) – FC Energie Cottbus hat seinen Einspruch gegen die Wertung des Zweitliga-Punktspiels gegen FC Erzgebirge Aue (0:2) zurückgezogen.

Nachdem die Polizei den Hauptverdächtigen aus Cottbus ermittelt hatte und dieser durch Zeugenaussagen schwer belastet wird, verzichtet der FC Energie auf seinen Antrag auf Annullierung und Wiederholung des Spiels, heißt es in einer Information des Vereins. «Wir dürfen den Straftäter für seine Tat nicht mit einem Wiederholungsspiel belohnen», erklärte Präsident Dieter Krein.

Bei der Detonation einer Feuerwerks-Rakete im Auer Stadion hatte sich Teammanager Petrik Sander ein Knalltrauma zugezogen und ist weiter bis 14. April krankgeschrieben. Der FC Energie fordert weiter eine schnelle Aufklärung der Tat und eine harte Bestrafung des mutmaßlichen Täters. Zudem regte Krein einen Sicherheitsgipfel aller 36 Profi-Verein an, um wirkungsvolle Maßnahmen gegen potenzielle Straftäter zu ergreifen.

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