Außergerichtliche Einigung zwischen Reimann und Frankfurt

Frankfurt/Main (dpa) – Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt und der ehemalige Cheftrainer Willi Reimann haben sich auf eine Beilegung des Rechtsstreits über eine Nicht-Abstiegs-Prämie von 120 000 Euro geeinigt.

Wie der hessische Traditionsclub mitteilte, haben sich die Parteien unmittelbar vor der Gerichtsverhandlung am Frankfurter Arbeitsgericht darauf verständigt. Über konkrete Inhalte wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.

Der inzwischen 55-jährige Reimann war mit Eintracht Frankfurt 2003 in die Bundesliga aufgestiegen. In dem danach ausgehandelten Vertrag, der trotz der Trennung im vergangenen Sommer bis zum 30. Juni 2005 Gültigkeit hat, war ihm eine Nicht-Abstiegs-Prämie zugesagt worden. Allerdings hatte der damalige Vorstandsvorsitzende Volker Sparmann als Verhandlungspartner versäumt, schriftlich fest zu legen, für welche Liga der Passus gelten soll. Nachdem die Eintracht in dieser Saison das Ziel Klassenerhalt mit dem Aufstieg in die Bundesliga übererfüllt hatte, wollte Reimann mit dem Verweis auf die Vereinbarung seine Ansprüche geltend machen.

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