Arminia-Sportchef Arabi schließt finanzielles Risiko aus

Arminia-Sportchef Arabi schließt finanzielles Risiko aus
Bildhinweis: Muss für Arminia Bielefeld nun einen Erstliga-Kader zusammenstellen: Sportdirektor Samir Arabi. Foto: Guido Kirchner/dpa

Bielefeld (dpa) – Sportchef Samir Arabi schließt nach der Rückkehr von Arminia Bielefeld in die Fußball-Bundesliga ein finanzielles Risiko bei Transfers aus.

«Solange offiziell nicht wieder mit Zuschauern gespielt werden darf, werden wir garantiert kein Geld aus hypothetischen Zuschauereinnahmen für Spielerverpflichtungen ausgeben», sagte Arabi dem «Westfalen-Blatt».

Die wirtschaftlichen Möglichkeiten seien entsprechend begrenzt: «Unser Bundesliga-Etat in der nächsten Saison wird deutlich geringer sein, als ihn aktuell der HSV, Nürnberg, Hannover oder Stuttgart in der 2. Bundesliga haben.» Zweitliga-Tabellenführer Arminia ist die Rückkehr in die Bundesliga nach dem 1:1 des Verfolgers Hamburger SV am Dienstagabend gegen Osnabrück nicht mehr zu nehmen.

Laut Arabi soll der Kader dennoch in allen Mannschaftsteilen verstärkt werden. «Es wäre sicher wünschenswert, den einen oder anderen bundesligaerfahrenen Spieler dazu zunehmen. Doch ob das alles wirtschaftlich darstellbar ist, wissen wir aufgrund der Corona-Situation noch nicht», erklärte der Sportchef.

Verwandte Themen: