Klinsmann bei Hertha-Profis abgehakt – Kalou vor Wechsel

Klinsmann bei Hertha-Profis abgehakt – Kalou vor Wechsel
Bildhinweis: Hat mit Hertha den 1. FC Köln zu Gast: Interimstrainer Alexander Nouri. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa) – Das Tohuwabohu um Jürgen Klinsmann ist bei den Profis von Hertha BSC abgehakt. «Das war kein Thema mehr», sagte Trainer Alexander Nouri zwei Tage vor dem Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln.

Er sitze allerdings nicht jeden Tag stundenlang zwischen den Spielern, meinte der 40-Jährige, der seit dem abrupten Rücktritt von Cheftrainer Klinsmann den Berliner Fußball-Bundesligisten coacht.

Nouri war vom ehemaligen Nationaltrainer zur Hertha geholt worden und arbeitete als Co-Trainer unter dem Schwaben. Er habe in den zurückliegenden Tagen aber keinen Kontakt mehr zu Klinsmann gehabt, betonte Nouri. Klinsmann hatte den Posten am 27. November vergangenen Jahres übernommen, am 11. Februar war er zurückgetreten und hatte mit seiner überraschenden Entscheidung für großen Wirbel gesorgt.

Im ersten Spiel nach dem Klinsmann-Rücktritt hatten die Berliner den SC Paderborn zuletzt mit 2:1 geschlagen. Mit einem Sieg gegen die Kölner würde Hertha nun einen weiteren Schritt Richtung Mittelfeld der Liga machen. Derzeit belegen die Berliner mit 26 Punkten den 13. Platz, die Gäste aus Köln sind 14. mit drei Punkten weniger.

Ein möglicher Wechsel des ehemaligen Leistungsträgers Salomon Kalou in die amerikanische Major League Soccer zeichnet sich ab. «Das Transferfenster in den USA in der MLS ist noch einige Zeit offen. Das heißt, ein Transfer ist jederzeit bis zum 5. Mai möglich», sagte Hertha-Manager Michael Preetz. Die MLS sei eine Liga, die Kalou zum Abschluss seiner Karriere interessiere. «Er prüft Optionen mit seinem Berater aktuell», sagte Preetz. «Es ist aber nicht so, dass wir heute etwas verkünden können. Es ist nicht so, dass ein Wechsel unmittelbar bevorsteht.»

Man sei mit Kalou, der mit 34 Jahren unter Klinsmann ausgemustert worden war, im engen Austausch über dessen Situation. Diese sei sportlich für den Spieler nicht zufriedenstellend. «Das verstehen wir, das ist völlig klar», sagte Preetz. «Er war in den letzten Jahren immer ein herausragender Spieler für Hertha BSC und ein Unterschiedsspieler.»

In dieser Saison kam Kalou bisher nur auf fünf Einsätze in der Liga, spielte zusammengerechnet gerade mal 147 Minuten. Im Angriff bekam er durch die Winter-Neuzugänge Krzysztof Piatek vom AC Mailand und Matheus Cunha von RB Leipzig weitere Konkurrenz. Kalou hatte daher auch schon mal mit einem Wechsel zurück nach England geliebäugelt. Er soll aber keine Arbeitserlaubnis bekommen haben. Kalou, der mit dem FC Chelsea 2012 die Champions League gewann, spielt seit dem Sommer 2014 bei Hertha BSC.

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