Rosen: Bewertungszeiträume «schon fast pervers»

Rosen: Bewertungszeiträume «schon fast pervers»
Bildhinweis: Hat einen kritischen Blick auf die Kurzlebigkeit im Fußball: Hoffenheims Sortvorstand Alexander Rosen. Foto: Thomas Frey/dpa

Sinsheim (dpa) – TSG 1899 Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen empfindet die Kurzlebigkeit in der Fußball-Bundesliga als immer extremer.

«Es ist absurd und schon fast pervers, wie kurz die Bewertungszeiträume inzwischen geworden sind. Eine unserer Stärken ist die große Ruhe, die hier herrscht», sagte Rosen in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Früher brauchte es vielleicht sieben schlechte Spiele in Serie, dann mal fünf, heute sind es nur zwei oder drei, ehe ein Trainer öffentlich nicht nur infrage gestellt wird, sondern auch Konsequenzen gefordert und nicht selten sogar gezogen werden», fügte Rosen an.

Der 40-Jährige spielte damit auch auf die Diskussionen um Alfred Schreuder an, der als Nachfolger von Julian Nagelsmann nach einem schwachen Start schon öffentlich angezählt wurde. «Der erste Trainer, dem angedichtet wurde, dass er wackelt, war Alfred Schreuder. Das ist einfach nur lächerlich», stellte Rosen klar. Am 7. Dezember (15.30 Uhr/Sky) kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Hoffenheim und Ex-Trainer Julian Nagelsmann, der inzwischen RB Leipzig betreut.

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