Fröhlich rechtfertigt Platzverweis für Werder-Kapitän

Fröhlich rechtfertigt Platzverweis für Werder-Kapitän
Bildhinweis: Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat den Platzverweis für Werders Moisander gerechtfertigt. Foto: Arne Dedert/dpa

Bremen (dpa) – Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat den umstrittenen Platzverweis für Werder Bremens Kapitän Niklas Moisander im Abstiegskampf-Duell bei Fortuna Düsseldorf gerechtfertigt.

«Wenn man sich den deutschen Fußball in den letzten anderthalb Jahren anschaut, hängen wir inzwischen, was den Respekt auf dem Platz, vor den anderen Spielern und vor den Schiedsrichtern angeht, deutlich hinter den anderen internationalen Wettbewerben hinterher», sagte der Sportliche Leiter der deutschen Elite-Schiedsrichter in der TV-Sendung «Doppelpass» von Sport1.

Moisander hatte am Vortag in der Nachspielzeit des Bremer 1:0-Sieges wegen heftigen Protestierens die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Felix Brych gesehen. Seine beiden Mitspieler Kevin Vogt und Jiri Pavlenka lagen in diesem Moment verletzt im Bremer Strafraum. Vogt zog sich eine Gehirnerschütterung zu, Pavlenka war mit gleich zwei Düsseldorfer Spielern zusammengeprallt. «Dass sich Niklas in der dramatischen Schlussphase aufregt, in einer Situation, in der zwei seiner Mitspieler verletzt werden, ist, glaube ich, ganz normal», sagte der Bremer Sportchef Frank Baumann ebenfalls im «Doppelpass» dazu.

Fröhlich verwies auf die Regel, bei Protesten wie dem von Moisander schneller Gelbe Karten zu zeigen. «Der Schiedsrichter hat nichts verkehrt gemacht und wird von uns absolut unterstützt», sagte er.

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