Die Notizen des 7. Bundesliga-Spieltages

Die Notizen des 7. Bundesliga-Spieltages
Die Notizen des 7. Bundesliga-Spieltages
Dortmunds Jan Koller (l) jubelt über seinen Treffer zum 2:2 gegen Nürnberg.

ZAHNERSATZ: Berlins kroatischer Nationalspieler Niko Kovac wird mit Verspätung zu seinem Nationalteam für das WM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien in Zagreb stoßen. Grund: Bei einem Luftkampf, bei dem er fast ein Eigentor fabriziert hätte, wurde der Hertha-Torschütze zum 1:0 von einem gegnerischen Ellenbogen im Gesicht getroffen und verlor dabei ein Stück eines Schneidezahns. Am Tag nach dem Spiel musste er erst noch einen Zahnarzt aufsuchen, ehe er in seine Heimat flog.

SPITZENREITER-SHIRT: Seit dem 18. September, 17.20 Uhr, steht der VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze. Das Fanprojekt Wolfsburg nutzte diese «Momentaufnahme», um ein T-Shirt in limitierter Auflage auf den Markt zu bringen. 1000 Exemplare der «Spitzenreiter-Shirts» wurden produziert. Zehn Trikots, signiert von den VfL-Profis, kommen nun unter den Hammer. Sie werden zu Gunsten der Krzysztof Nowak-Stiftung versteigert. Das Mitbieten ist bis zum 9. Oktober im Internet unter www.nowak-stiftung.de möglich.

STÜRMERTORE: Darüber, dass die Stürmer nicht treffen, kann sich Borussia Dortmund nicht beklagen. Mit seinem Doppelpack zum 2:2 gegen den 1. FC Nürnberg markierte Jan Koller schon seine Tore vier und fünf. Damit schloss der lange Tscheche zu seinem Teamkollegen Ewerthon auf, der ebenfalls fünf Mal in sieben Spielen traf. Von zwölf Bundesliga-Toren des BVB in dieser Spielzeit erzielte das Duo zehn und ist damit zurzeit das erfolgreichste Angriffspaar der Liga.

BUCHAUTOR: Bayer 04 Leverkusens Chef-Physiotherapeut Dieter Trzolek ist erneut unter die Buchautoren gegangen. «Die natürliche Sportapotheke» heißt das vierte Werk, das er zusammen mit dem Sportmediziner Jörg Zittlau veröffentlicht hat. Auf 178 Seiten verrät Trzolek die «besten Hausmittel für Fitness und Leistungssteigerung». Dazu zählen Zwiebelsocken (gegen Schnupfen) oder Backpulverpaste (gegen Fußpilz).

WER ZULETZT LACHT: Seinen Ruf als Karnevalsverein wird der FSV Mainz 05 so schnell nicht los. Die Titelseite des Freiburger Stadionblatts «Heimspiel» schmückte ein Fußball mit Pappnase und knallroter Perücke. «Hallo Mainzer», lautete die Schlagzeile, «wollt ihr mich roi‘ losse?» Am Ende musste der Sportclub einen mehr reinlassen als der kesse Aufsteiger.

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