Bericht: Ordnungsamt untersucht Union-Party

Bericht: Ordnungsamt untersucht Union-Party
Bildhinweis: Christopher Trimmel und einige andere Union-Spieler sollen gemeinsam mit Fans gefeiert haben. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Berlin (dpa) – Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin droht nach den Feierlichkeiten zum Klassenerhalt möglicherweise nun auch noch Ärger durch die Berliner Behörden.

«Derzeit wird beim Ordnungsamt Treptow-Köpenick geprüft, ob Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden», zitierte die «Bild»-Zeitung eine Bezirkssprecherin. Zudem soll eine Anzeige eines Bürgers per E-Mail eingegangen sein.

Am vergangenen Dienstag hatten die Profis Christopher Trimmel und Sheraldo Becker nach dem 1:0 gegen den SC Paderborn in der Stadion-Einfahrt mit mehreren Fans den Verbleib im Fußball-Oberhaus bejubelt. Dabei wurden die Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten. Erst später schritten die Ordner ein und separierten Fans und die nun zahlreich anwesenden Union-Spieler.

Die Deutsche Fußball Liga hatte die beiden Profis und den Verein am Freitag zu einer Geldstrafe in insgesamt fünfstelliger Höhe verurteilt, bestätigte Manager Oliver Ruhnert am Samstagabend im ZDF-«Sportstudio». Der Union-Geschäftsführer nannte die Aktion «menschlich verständlich, aber in diesen Zeiten nicht korrekt».

Das Ordnungsamt könnte nun eine weitere Geldstrafe wegen einer Ordnungswidrigkeit verhängen, die laut Infektionsschutzgesetz bis zu 25.000 Euro betragen kann.

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