WM 2006: Beckenbauer und Fischer bitten Botschafter um Mithilfe

WM 2006: Beckenbauer und Fischer bitten Botschafter um Mithilfe
Joschka Fischer (m) und Franz Beckenbauer im Auswärtigen Amt in Berlin.

Berlin (dpa) – Außenminister Joschka Fischer und Franz Beckenbauer haben die deutschen Diplomaten im Ausland aufgefordert, für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu werben.

Als Leiter des Organisationskomitees für das Turnier in Deutschland sagte Beckenbauer bei einer Botschafter-Konferenz in Berlin, die Deutschen seien generell nicht so höflich wie die Japaner und Südkoreaner, die die zurückliegende WM ausgerichtet hatten. Deshalb müssten die deutschen Auslandsvertretungen das Motto «Die Welt zu Gast bei Freunden» glaubhaft vertreten.

Die Konferenz von mehr als 200 Diplomaten befasste sich mit dem Thema «PR-Chance Fußball-WM 2006». Fischer sagte, in vielen Ländern seien die Menschen sehr gut über den deutschen Fußball informiert. «Das ist ein wichtiger nicht politischer Bereich mit politischer Bedeutung.» Deshalb müsse die Nationalelf erfolgreicher werden. Der Außenminister sagte: «Die WM 2006 ist eine große Chance für das wiedervereinigte Deutschland.»

Der Vize-Präsident des WM-Organisationskomitees, Wolfgang Niersbach, sagte, die WM sei gut vorbereitet. Niersbach bat die Botschafter um Hilfe bei der Einladung von ausländischen Schülergruppen. Zugleich forderte er die Diplomaten auf, mit Eintrittskarten sparsam umzugehen. Das Kontingent sei begrenzt.

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