Hannover-Boss Kind hat Angst vor Mittelmaß

Hannover (dpa) – Clubchef Martin Kind sieht im Falle eines verpassten Aufstiegs große Probleme für den Fußball-Zweitligisten Hannover 96. «Die Gefahr ist sehr groß – und da gibt es in der 2. Liga einige Beispiele – dass man dann im Mittelmaß versinkt», sagte Kind der «Bild».

Hannover-Boss Kind hat Angst vor Mittelmaß
Martin Kind, Präsident von Hannover 96. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Clubchef Martin Kind sieht im Falle eines verpassten Aufstiegs große Probleme für den Fußball-Zweitligisten Hannover 96. «Die Gefahr ist sehr groß – und da gibt es in der 2. Liga einige Beispiele – dass man dann im Mittelmaß versinkt», sagte Kind der «Bild».

Daher sei der Erstliga-Absteiger finanziell «ein deutliches Risiko eingegangen. Zusammen mit Stuttgart haben wir die teuerste Mannschaft.» Hannover 96 liegt derzeit auf Platz vier der Tabelle. Vor einer Woche hat Hannover Trainer Daniel Stendel freigestellt und André Breitenreiter als Coach verpflichtet.

Hannover gewinnt Testspiel bei Breitenreiter-Debüt

Hannover (dpa) – Hannover 96 hat beim Debüt von Trainer André Breitenreiter ein Testspiel gegen Schalke 04 3:1 (1:0) gewonnen. Niclas Füllkrug (13. Minute), Edgar Prib (60.) und Artur Sobiech (71.) trafen vor 6500 Zuschauern in Hannover für den Fußball-Zweitligisten.

Hannover gewinnt Testspiel bei Breitenreiter-Debüt
Erstes Spiel, erster Sieg: Hannovers neuer Trainer André Breitenreiter erlebte ein 3:1 im Test gegen Schalke 04. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Hannover 96 hat beim Debüt von Trainer André Breitenreiter ein Testspiel gegen Schalke 04 3:1 (1:0) gewonnen. Niclas Füllkrug (13. Minute), Edgar Prib (60.) und Artur Sobiech (71.) trafen vor 6500 Zuschauern in Hannover für den Fußball-Zweitligisten.

Der Spanier Coke erzielte bei seinem Comeback nach einer schwerwiegenden Knie-Verletzung das zwischenzeitliche 1:1 (55.). Der Bundesligist trat wegen den Länderspielabstellungen ohne zehn Profis an.

Für Breitenreiter gab es gleich bei seinem ersten Auftritt als 96-Coach ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein. Bis zum Sommer trainierte der frühere Profi noch den Europa-League-Viertelfinalisten. Auch Hannover-Manager Horst Heldt war bis zum Ende der vergangenen Saison noch Sportchef beim FC Schalke.

Breitenreiter zu Heldt: «funken auf einer Wellenlänge»

Hannover (dpa) – André Breitenreiter sieht keine Probleme mehr für seine Zusammenarbeit beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 mit Sportchef Horst Heldt.

Breitenreiter zu Heldt: «funken auf einer Wellenlänge»
Trainer André Breitenreiter (l) sieht keine Promleme bei der Zusammenarbeit mit Horst Heldt. Foto: Maja Hitij

Hannover (dpa) – André Breitenreiter sieht keine Probleme mehr für seine Zusammenarbeit beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 mit Sportchef Horst Heldt.

Alte Differenzen aus gemeinsamen Zeiten beim FC Schalke 04 seien ausgeräumt. «Horst und ich funken auf einer Wellenlänge und denken ähnlich», sagte der neue 96-Coach im Interview des «Kicker». Der frühere Schalker Manager Heldt hatte Breitenreiter als Nachfolger des beurlaubten Daniel Stendel zum Zweitliga-Vierten Hannover geholt.

Große Veränderungen plant der frühere 96-Profi Breitenreiter nicht. «Ich will Dinge, die funktioniert haben, nicht verändern», sagte der 43-Jährige im Interview des «Redaktionsnetzwerkes Deutschland» und fügte in der «Bild» zum selben Thema hinzu: «Ich werde sicher nicht alles auf den Kopf stellen.» Clubchef Martin Kind fordert von Breitenreiter den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Hannover 96 beurlaubt Coach Stendel und holt Breitenreiter

Was sich seit Wochen angedeutet hat, ist nun vollzogen: Hannover 96 wechselt aus Angst um das Verpassen des direkten Wiederaufstiegs in die Fußball-Bundesliga den Trainer. Der neue Coach beginnt gegen einen besonderen Gegner.

Hannover 96 beurlaubt Coach Stendel und holt Breitenreiter
André Breitenreiter übernimmt den Trainerposten bei Hannover 96. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Mit einem süffisanten Lächeln quittierte Horst Heldt Fragen nach der unwürdigen Trainerposse bei Hannover 96, die sich bis zur Vorstellung von André Breitenreiter zog.

«Für Sie wirkte es vielleicht lang, es war aber nicht lang. Und es war auch nicht so, dass wir rumgeeiert hätten, wie es vielleicht den Anschein hatte», sagte 96-Sportchef Heldt dann im Hinblick auf die Demontage von Breitenreiters Vorgänger Daniel Stendel.

Heldt begründete dies mit einer bemerkenswerten Sichtweise: «Ich bin erst heute Morgen dazu gekommen, Daniel Stendel es persönlich mitzuteilen. Bei all dem darf man nicht vergessen, dass man respektvoll mit den Leuten umgehen muss.» Dabei gab der neue 96-Sportchef zu, dass ihm die Erkenntnis zu einem Trainerwechsel beim Tabellenvierten bereits nach dem 0:0 beim FC St. Pauli «im Laufe des Samstages» gekommen sei. Und Breitenreiter bestätigte, am selben Abend auch schon Gespräche mit Heldt über ein mögliches Engagement bei seinem Heimatclub geführt zu haben.

Trotz reichlich Erfahrung bei Trainerwechseln gab der zum Wiederaufstieg verdammte Bundesliga-Absteiger zwei Tage lang ein denkbar schlechtes Bild bei der Trennung von Stendel ab. 96 hofft nun aber zumindest auf Besserung im sportlichen Bereich. «Es wird eine schwere Aufgabe, aber auch eine machbare Aufgabe. Wir wollen am Ende der Saison alle gemeinsam am Rathaus feiern», sagte Breitenreiter, der einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2019 unterschrieb.

Die Mission Aufstieg beginnt der frühere 96-Profi am Donnerstag mit einem Testspiel gegen seinen bislang letzten Arbeitgeber FC Schalke 04. «Es ist ja nur ein Testspiel. Lieber wäre es mir, es wäre ein Ligaspiel, aber so weit sind wir noch nicht», sagte Breitenreiter, der wie auch Heldt bis zum Ende der zurückliegenden Saison noch auf Schalke tätig war.

Breitenreiter muss für seinen neuen Job zumindest nicht umziehen. Der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer wohnt in der Region Hannover keine 20 Kilometer vom Stadion entfernt. «Es ist klar, dass das eine Herzensangelegenheit für mich ist. Hannover ist ein toller Verein. Wir haben die große Chance, nachhaltig etwas aufzubauen», sagte der neue Coach, der im SC Paderborn bereits einen Verein von der 2. in die 1. Liga geführt hatte.

Bei seinem Heimatverein löst Breitereiter einen anderen Ex-Spieler ab, der als Trainer der Profis kein ganzes Jahr im Amt war. Stendel war am 4. April 2016 beim damaligen Erstligisten Nachfolger des geschassten Thomas Schaaf geworden. Nach seinem Start als Interimscoach wurde Stendel 22 Tage später zum Cheftrainer ernannt.

Vor dieser Zweitliga-Spielzeit galt 96 neben dem VfB Stuttgart als großer Aufstiegs-Favorit. Nach einer ordentlichen Hinrunde mit Platz zwei kam Hannover im neuen Jahr schwer in Tritt und gewann lediglich vier von acht Partien. «Wir alle sind der Meinung, dass wir große Qualität haben. Es hat aber gehapert zuletzt. Wir brauchen eine gewisse Leichtigkeit», meinte Breitenreiter.

Deutliche Kritik an dem Trainerwechsel, der sich angedeutet hatte, äußerte zuvor bereits der frühere 96- und jetzige St.-Pauli-Trainer Ewald Lienen. «Dass in so einer Tabellensituation der Trainer überhaupt infrage gestellt wird, ist skandalös», hatte Lienen nach dem 0:0 am Samstag gesagt. Heldt meinte zwei Tage später dazu reichlich reserviert: «Mir steht es nicht zu, die Situation bei St. Pauli zu bewerten. Das erwarte ich eigentlich auch von anderen.»

Kind: 96 beschäftigt sich mit Stendel-Nachfolge

Hannover (dpa) – Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 scheint die Frage nach der Zukunft von Trainer Daniel Stendel nur noch von der Suche nach einem geeigneten Nachfolger abzuhängen.

Kind: 96 beschäftigt sich mit Stendel-Nachfolge
Hannover-96-Präsident Martin Kind bestätigt, dass man sich nach möglichen Nachfolgern für Trainer Stendel umsieht. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 scheint die Frage nach der Zukunft von Trainer Daniel Stendel nur noch von der Suche nach einem geeigneten Nachfolger abzuhängen.

Clubchef Martin Kind räumte am Sonntagabend ein, dass der Tabellenvierte längst über Alternativen nachdenkt. «Wir beschäftigen uns mit mehreren Namen. Das kann ich bestätigen», sagte Kind im NDR-«Sportclub» und nannte auch bereits das gesuchte Anforderungsprofil für einen neuen Coach: «Erfahrung ja, Name nein.»

Seit Wochen steht Stendel vor allem bei Kind in der Kritik, obwohl der Bundesliga-Absteiger nach wie vor alle Chancen auf den direkten Wiederaufstieg hat und die Spitzengruppe eng beieinander liegt. «Der vierte Platz ist gut, aber die Leistungsentwicklung ist auch zu beurteilen», sagte Kind dazu.

Hannover hatte beim FC St. Pauli 0:0 gespielt. Sportchef Horst Heldt verweigerte danach ein Bekenntnis zum Trainer. Am Sonntag vertagte die 96-Führung aber erneut eine Entscheidung. Diese soll laut Kind an diesem Montag, «spätestens aber am Dienstag» erfolgen.

Ein Problem im Hinblick auf den vermeintlichen Wunschkandidaten André Breitenreiter könnte dessen vertragliche Situation sein. «Aktuell ist André Breitenreiter bei Schalke unter Vertrag. Das können wir nicht lösen», sagte Kind und schloss aus, eine Ablöse für den im vergangenen Sommer auf Schalke abgelösten Breitenreiter zu bezahlen.

96-Sportchef Heldt zur Zukunft von Stendel: «Alles offen»

Hannover (dpa) – Fußball-Zweitligist Hannover 96 ziert sich nach wie vor mit einer Entscheidung über die Zukunft von Trainer Daniel Stendel.

96-Sportchef Heldt zur Zukunft von Stendel: «Alles offen»
Trainer Daniel Stendel hängt bei Hannover 96 in der Luft. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Fußball-Zweitligist Hannover 96 ziert sich nach wie vor mit einer Entscheidung über die Zukunft von Trainer Daniel Stendel.

«Es ist alles offen», sagte Sportchef Horst Heldt der Deutschen Presse-Agentur. Heldt kündigte weitere Analysegespräche an und schloss nicht aus, dass der Tabellenvierte der 2. Liga auch am Sonntag zu keiner Entscheidung kommt.

Der Bundesliga-Absteiger hatte am Vortag 0:0 beim FC St. Pauli gespielt und war dadurch auf Platz vier zurückgefallen. Neun Spieltage vor dem Saisonende hat Hannover 96 aber nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfB Stuttgart. Trotzdem steht Stendel vor allem bei Clubchef Martin Kind in der Kritik, weil der Aufstiegsfavorit seit Wochen spielerische Mängel offenbart. St.- Pauli-Coach Ewald Lienen hatte die Diskussionen um Stendel zuvor als «lächerlich» und «skandalös» bezeichnet.

Lienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharf

Das 0:0 des FC St. Pauli im Nordderby gegen Hannover 96 rückte in den Hintergrund. St. Paulis Coach echauffierte sich über die anhaltende Trainer-Debatte beim Aufstiegskandidaten 96. Das sei «skandalös» und «lächerlich», meinte der Trainer-Routinier.

Lienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharfLienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharf
Der Stuhl von Hannovers Trainer Daniel Stendel wackelt. Foto: Axel Heimken
Pauli-Trainer Ewald Lienen: «Die Probleme, die die in Hannover haben, hätte ich auch gerne.» Foto: Tobias Hase

Hamburg (dpa) – «Skandalös, lächerlich!» Mit scharfen Worten und harscher Kritik hat Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli auf die anhaltende Debatte um seinen Kollegen Daniel Stendel beim Ligarivalen Hannover 96 reagiert.

«Dass in so einer Tabellensituation der Trainer überhaupt infrage gestellt wird, ist skandalös», echauffierte sich der 63 Jahre alte frühere Profi nach dem 0:0 des Kiezclubs gegen den Tabellenvierten der 2. Fußball-Liga.

96-Sportchef Horst Heldt hatte die Zukunft des vertraglich noch bis 2018 gebundenen Fußball-Lehrers Stendel nach der Nullnummer am Millerntor offen gelassen. Und das, obwohl Hannover nach 25 Spieltagen nur drei Punkte hinter Spitzenreiter VfB Stuttgart liegt. Allerdings rutschte 96 mit 46 Punkte vom Relegationsplatz hinter den Nordrivalen Eintracht Braunschweig (47) ab. Zudem lassen die spielerischen Leistungen seit Wochen zu Wünschen übrig.

Clubchef Martin Kind wird zunehmend nervöser. Der Unternehmer hatte die Rückkehr in die Bundesliga gefordert und Stendel in die Pflicht genommen. «Er muss sich nun beweisen. Die Leistungen reichen nicht aus, das muss deutlich besser werden.» Der bisherige Sportchef Martin Bader musste bereits gehen. Sein Nachfolger Heldt soll nun über Stendels Zukunft entscheiden.

Lienen hatte schon vor dem Spiel «überhaupt kein Verständnis» für die Unruhe beim Gegner aufgebracht. «Die Probleme, die die in Hannover haben, hätte ich auch gerne. Personell ist das eine der bestbesetzten Mannschaften der Liga.» Dass Stendels Job auf der Kippe stehe, nannte er einen Witz, es gehöre aber wohl zum Geschäft: «Ich bin mit anderen Trainern immer solidarisch. Aber als Trainer weiß man, dass man immer in Gefahr ist. Das ist bei mir nicht anders.»

Stendel bleibt aber ein Trainer auf Abruf. Heldt vermied erneut ein klares Bekenntnis zum Coach, ließ dessen Zukunft offen. «Ich sage da jetzt erst einmal gar nichts dazu. Ich werde mich mit Martin Kind austauschen, das mache ich immer so, werde die Eindrücke sammeln – und dann werden wir sehen», sagte Heldt.

Der 42 Jahre alte Stendel, der im April beim damaligen Bundesligisten Interimscoach für den entlassenen Thomas Schaaf und 22 Tage später zum 96-Cheftrainer befördert wurde, reagierte genervt. «Keine Ahnung», meinte er zu der Frage, wie es mit ihm weitergehe. «Da müssen Sie jemand anders fragen.»

Heldt will nichts überstürzen, sondern erst einmal die Eindrücke verarbeiten. «Wir haben 14 Tage Zeit bis zum nächsten Spiel», sagte er angesichts der Punktspielpause. Dann allerdings kreuzt Mitkonkurrent Union Berlin an der Leine auf.

Neu-Manager Heldt will mit 96 wieder in den Europapokal

Hannover (dpa) – Horst Heldt sieht nach seinem Amtsantritt als neuer Manager beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 großes Potenzial.

Neu-Manager Heldt will mit 96 wieder in den Europapokal
Horst Heldt hat hohe Ziele mit Hannover 96. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Horst Heldt sieht nach seinem Amtsantritt als neuer Manager beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 großes Potenzial.

«Und selbstverständlich kann man aus 96 einen Verein machen, der, wie Köln und Frankfurt es zeigen, wieder um die internationalen Plätze spielen kann», sagte Heldt im Interview des «Redaktionsnetzwerk Deutschland» und ähnlich im «Kicker»-Interview.

Der Bundesliga-Absteiger ist aktuell Tabellendritter und will unbedingt den direkten Wiederaufstieg. Angesichts zuletzt jedoch schwacher spielerischer Leistungen gibt es deutliche Kritik an Trainer Daniel Stendel. Sportchef Martin Bader musste bereits gehen, dafür kam Heldt. Zu Stendel will sich der Ex-Profi nicht mehr äußern. «Wir werden diese Diskussion öffentlich nicht mehr begleiten. Auch aus Respekt vor Daniel Stendel, der eine solche Rolle in der Öffentlichkeit nicht verdient hat», sagte Heldt übereinstimmend in den Interviews, auch der «Bild».

96-Präsident Kind will schnell Klarheit in Trainerfrage

Hannover (dpa) – Präsident Martin Kind hat bei Hannover 96 Klarheit in der Trainerfrage gefordert.

96-Präsident Kind will schnell Klarheit in Trainerfrage
Clubchef Martin Kind will bei Hannover 96 schnell Klarheit in der Trainerfrage. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Präsident Martin Kind hat bei Hannover 96 Klarheit in der Trainerfrage gefordert.

«Wir brauchen baldmöglichst eine klare Entscheidung. Wir sollten diese Diskussion beenden», sagte Kind der «Bild»-Zeitung. Seine «Empfehlung» sei es, sich nach dem Spiel beim FC St. Pauli am Samstag entweder gegen Coach Daniel Stendel auszusprechen oder mit ihm die Saison zu Ende zu bringen. «Sonst schaffen wir Unruhe», sagte Kind. «Das kriegt eine Dynamik und das geht nicht. Wenn Stendel bleibt, dann bis zum Ende.»

Stendel steht beim Fußball-Zweitligisten seit Wochen in der Kritik. Zwar liegt der Bundesliga-Absteiger als Tabellendritter immer noch aussichtsreich im Aufstiegsrennen. Die Leistungen der Mannschaft stimmten zuletzt aber nur selten, am vergangenen Samstag gab es nur ein glückliches 1:0 gegen 1860 München. Laut Kind liegt es nun am neuen Sportdirektor Horst Heldt, wie es in der Trainerfrage weitergeht. «Er muss dann entscheiden», sagte Kind, der als Kritiker von Stendel gilt.

Hannover-Boss Kind spricht Stendel Vertrauen aus

Hannover (dpa) – Daniel Stendel bleibt vorerst Trainer des Fußball-Zweitligisten Hannover 96. «Daniel Stendel sitzt gegen St. Pauli auf der Bank, er hat unser Vertrauen», sagte 96-Boss Martin Kind der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» und der «Neuen Presse».

Hannover-Boss Kind spricht Stendel Vertrauen aus
Daniel Stendel bleibt vorerst Trainer von Hannovers 96. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Daniel Stendel bleibt vorerst Trainer des Fußball-Zweitligisten Hannover 96. «Daniel Stendel sitzt gegen St. Pauli auf der Bank, er hat unser Vertrauen», sagte 96-Boss Martin Kind der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» und der «Neuen Presse».

Nach dem 1:0-Sieg gegen 1860 München hatten Kind und der neue 96-Manager Horst Heldt ein klares Bekenntnis zu Stendel vermieden. In Hannover war vor einer Woche Geschäftsführer Martin Bader freigestellt und über das Stendel-Aus diskutiert worden. Am Samstag spielt der Tabellen-Dritte beim FC St. Pauli.