Freiburgs Frauen holen 1:1 gegen 1. FFC  Frankfurt

Frankfurt/Main (dpa) – Der SC Freiburg hat im Topspiel der Frauen-Fußball-Bundesliga ein 1:1 (0:1) beim 1. FFC Frankfurt erkämpft.

Freiburgs Frauen holen 1:1 gegen 1. FFC  Frankfurt
Hasret Kayikci hat den Gästen mit ihrem Treffer das 1:1 gesichert. Foto: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main (dpa) – Der SC Freiburg hat im Topspiel der Frauen-Fußball-Bundesliga ein 1:1 (0:1) beim 1. FFC Frankfurt erkämpft.

Zehn Tage nach dem Erfolg im Viertelfinale des DFB-Pokals ermöglichte Nationalspielerin Hasret Kayikci den Gästen mit ihrem Tor (77. Minute) noch einen Punkt beim Tabellenvierten.

Sophie Schmidt hatte den FFC vor 970 Zuschauern im Brentanobad-Stadion mit einem sehenswerten Volleytreffer aus großer Distanz in Führung geschossen (26.). Durch den verdienten Ausgleich bleibt der SCF seit April 2015 ungeschlagen gegen die Frankfurterinnen und hat in der Tabelle weiterhin einen Zähler Rückstand.

Potsdam behauptet Führung in Frauenfußball-Bundesliga

Düsseldorf (dpa) – Turbine Potsdam bleibt Tabellenführer der Frauenfußball-Bundesliga. Allerdings benötigte das Team von Trainer Matthias Rudolph beim 1:0 (0:0) über den SC Sand viel Glück. Den Siegtreffer im badischen Willstädt erzielte Stefanie Draws in der 81. Minute.

Potsdam behauptet Führung in Frauenfußball-Bundesliga
Stefanie Draws erzielte das Tor des Tages für Turbine Potsdam. Foto: Oliver Mehlis/Archiv

Düsseldorf (dpa) – Turbine Potsdam bleibt Tabellenführer der Frauenfußball-Bundesliga. Allerdings benötigte das Team von Trainer Matthias Rudolph beim 1:0 (0:0) über den SC Sand viel Glück. Den Siegtreffer im badischen Willstädt erzielte Stefanie Draws in der 81. Minute.

Härtester Widersacher im Meisterrennen ist der VfL Wolfsburg. Nach dem 3:0 (0:0) beim MSV Duisburg liegen die Norddeutschen weiter nur zwei Punkte hinter Potsdam. Ewa Pajor (70.), Emily van Egmond (82.) und Caroline Hansen (84./Handelfmeter) trafen zum verdienten Sieg.

Hoffnungen auf die Meisterschaft kann sich auch noch Bayern München machen. Der Abstand des Titelverteidigers zum Spitzenreiter beträgt nach dem 1:0 (1:0) über den Vorletzten Bayer Leverkusen sechs Zähler. Für den Siegtreffer sorgte Lena Lotzen in der 9. Minute. Drei Tage nach dem 1:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris St. Germain (1:0) taten sich die Münchnerinnen jedoch unerwartet schwer.

Weiter auf Abstiegskurs steuert Borussia Mönchengladbach. Beim 0:3 (0:1) gegen die SGS Essen blieb dem Tabellenletzten der zweite Saisonsieg verwehrt. Drittletzter bleibt USV Jena nach dem 0:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim.

Bayern-Frauen erfreuen Hoeneß und Ancelotti

Die Männer des FC Bayern fiebern ihrem Champions-League-Knaller gegen Real Madrid entgegen, die Frauen sind im Viertelfinale einen Schritt weiter. Nach dem 1:0 im Hinspiel gegen Paris dürfen sie vom Halbfinale träumen. Präsident Hoeneß will den Terminkalender checken.

Bayern-Frauen erfreuen Hoeneß und Ancelotti
Schoss das Tor des Tages: Vivianne Miedema. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Uli Hoeneß war mächtig stolz auf seine Fußball-Frauen. Nach dem 1:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League darf der FC Bayern mehr denn je vom Halbfinale träumen.

«Die französischen Mannschaften sind Topfavoriten, aber wenn wir das schaffen sollten, wäre das eine wunderbare Sache», sagte der Präsident des deutschen Fußball-Meisters nach dem Erfolg über Paris Saint-Germain. Vivianne Miedema trumpfte mit ihrem achten Treffer im laufenden Wettbewerb beim 1:0 (0:0) einmal mehr als Torgarantin auf.

Gegen eine «fantastische Mannschaft», so lobte Hoeneß den Gegner aus Frankreichs Hauptstadt, hätte die Münchnerinnen vor 7300 Zuschauern «wunderbar» dagegengehalten. «Im Fußball kann man mit viel Einsatz und Engagement gewisse Defizite ausgleichen», analysierte der Präsident. In der Hochstimmung dachte er auch über einen Trip nach Paris nach. «Eigentlich hatte ich es nicht vor. Aber ich muss mal meinen Terminkalender checken, ob da nicht doch was möglich ist.»

Sollte der 65-Jährige zum Rückspiel am kommenden Mittwoch reisen, könnte das die Meister-Frauen noch mehr antreiben. «Das wäre eine unglaubliche Wertschätzung und würde nochmal ein paar Prozentpunkte freischaufeln, denke ich», sagte Trainer Thomas Wörle nach dem auch glücklichen Erfolg. «Wir haben das Maximale rausgeholt.» Mit einer «großen Aktion» habe Miedema das Spiel entschieden.

«Wir haben das gut verteidigt. Nächste Woche muss da nochmal etwas drauf», sagte die 20-jährige Niederländerin. Miedema war eiskalt, hinten blieb Torhüterin Tinja-Riikka Korpela bei zahlreichen Paris-Chancen cool. «Wir hatten eine sehr starke Torhüterin auf Platz, die uns im Spiel gehalten hat», dankte Wörle. Im Gegensatz zum Wörle-Team stehen die Bundesliga-Kolleginnen des VfL Wolfsburg nach dem 0:2 zu Hause gegen Titelverteidiger Olympique Lyon vor dem Aus.

Die Bayern siegten, aber ein Gewinner war auch der Frauenfußball in München: Viele der 7300 Zuschauer – so viele wie noch nie – waren von der Partie begeistert. «Die Kulisse war fantastisch. Die Zuschauer haben einen großen Anteil am Sieg», sagte der Präsident. «Ich hoffe, dass viele gesehen haben, dass hier sehr ansehnlicher Fußball gespielt wird», sagte Hoeneß, der die Partie an der Seite von Männer-Chefcoach Carlo Ancelotti verfolgt hatte, «das ist gute Unterhaltung. Das hat auch Carlo so gesehen.»

Olympiasiegerin Laudehr hofft auf EM-Teilnahme

München (dpa) – Die wiederholt von Verletzungen gestoppte Olympiasiegerin Simone Laudehr hat ihre Teilnahme an der Europameisterschaft der Fußball-Frauen noch nicht abgehakt.

Olympiasiegerin Laudehr hofft auf EM-Teilnahme
Simone Laudehr hat die Hoffnung auf eine Teilnahme an der EM noch nicht aufgegeben. Foto: Guido Kirchner

München (dpa) – Die wiederholt von Verletzungen gestoppte Olympiasiegerin Simone Laudehr hat ihre Teilnahme an der Europameisterschaft der Fußball-Frauen noch nicht abgehakt.

«Ich bin optimistisch, dass ich es schaffen kann, ab Juni bei den Vorbereitungslehrgängen wieder im Kreis der Nationalmannschaft zu sein», sagte Laudehr in einem Interview der «Mittelbayerischen Zeitung». Die EM-Endrunde findet vom 16. Juli bis 6. August in den Niederlanden statt.

Die Weltmeisterin von 2007 war mit einer Sprunggelenkverletzung von den Olympischen Spielen in Rio zurückgekehrt. Im Februar hatte sich die 99-malige Nationalspielerin von Meister Bayern München erneut verletzt und muss wegen eines Risses des vorderen Syndesmosebands sowie des Außenbands im linken Sprunggelenk eine lange Pause einlegen.

«Die Saison habe ich noch nicht ganz abgeschrieben, doch es wird sicher die Frage sein, ob es für einen Kurzeinsatz Sinn macht, ein unnötiges Risiko einzugehen. Aber ich sag niemals nie», meinte die 30-Jährige aus Regensburg.

Bayern-Frauen angespannt vor Paris-Kracher

München (dpa) – Die Fußballerinnen des FC Bayern gehen mit einer Mischung aus Anspannung und Vorfreude in die bislang wichtigste internationale Partie der Vereinshistorie.

Bayern-Frauen angespannt vor Paris-Kracher
Trainer Thomas Wörle ahnt, dass das Spiel ger Bayern-Frauen gegen Paris Saint-Germain nicht leicht werden wird. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Die Fußballerinnen des FC Bayern gehen mit einer Mischung aus Anspannung und Vorfreude in die bislang wichtigste internationale Partie der Vereinshistorie.

Vor dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Paris Saint-Germain hofft der deutsche Meister vor allem auf den Heimvorteil. «Es wird nicht leicht für uns werden», sagte Trainer Thomas Wörle. Für die Begegnung wird seit langem in München geworben, Vereinspräsident Uli Hoeneß will auch Spieler der Männer-Mannschaft im Grünwalder Stadion sehen. «Wir wissen, was der Verein an Aufwand betrieben hat, um das Stadion voll zu bekommen», sagte Wörle.

Daher lasse sich «eine gewisse Anspannung» nicht vermeiden, wie die routinierte Melanie Behringer einräumte. «Wann spielen wir schonmal vor so einer Kulisse», ergänzte Wörle und hofft auf mehr als 5000 Fans. So viele Zuschauer hatte das Frauen-Team des FCB noch nie.

Gegen die französische Spitzenmannschaft sind die Bayern Außenseiter. «Paris ist sicherlich momentan eines der drei besten Teams in Europa und international erfahrener als wir», erklärte Wörle. Zudem fehlen den Münchnern gleich mehrere verletzte Spielerinnen.

Die jüngsten zwei Niederlagen in DFB-Pokal und Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg hätten keine negativen Auswirkungen auf die Champions League, sagte Wörle. Er meinte sogar, eine gute zweite Halbzeit gegen den VfL zuletzt sei das, «was dir das Gefühl gibt, dass du auch im Spiel gegen Paris dabei sein kannst». Das entscheidende Rückspiel im Kampf um das Halbfinale steigt in der kommenden Woche in Paris.

Auch die Wolfsburgerinnen messen sich mit einem starken französischen Team, nämlich Olympique Lyon, dem Titelverteidiger und insgesamt dreimaligen Champion der Königsklasse. Das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams ist zugleich die Revanche für das Finale 2016.

Hoeneß hofft auf Männer-Profis als Fans beim Frauen-Spiel

München (dpa) – Präsident Uli Hoeneß hofft beim Viertelfinal-Hinspiel der Bayern-Frauen in der Champions League auch auf Unterstützung aus dem Männer-Team.

Hoeneß hofft auf Männer-Profis als Fans beim Frauen-Spiel
Uli Hoeneß ist der Präsident des FC Bayern München. Foto: Tobias Hase

München (dpa) – Präsident Uli Hoeneß hofft beim Viertelfinal-Hinspiel der Bayern-Frauen in der Champions League auch auf Unterstützung aus dem Männer-Team.

«Eigentlich hätten die Frauen in jedem Spiel drei-, vier-, fünftausend Zuschauer verdient. Leider spielen sie aber meist nur vor einigen hundert. Deswegen haben wir uns zusammengesetzt, um zu prüfen, was wir tun können, damit mehr Fans ins Stadion kommen. Ich werde auch versuchen, den einen oder anderen unserer Männer-Profis mit zum Spiel zu nehmen», erklärte Hoeneß auf der Internetseite des Vereins.

«Man kann nicht immer nur miteinander auf dem Rathausbalkon feiern, sondern muss auch mal da sein, wenn es schwierig ist. Und dieses Spiel wird extrem schwierig», sagte Hoeneß. Am Donnerstag empfangen die Bayern im Grünwalder Stadion den französischen Topclub Paris Saint-Germain. Das Rückspiel findet eine Woche später in Frankreich statt.

«Ich war ja nicht immer ein Freund des Frauenfußballs. Aber als ich mich mit unserem Frauen-Team näher beschäftigt habe, habe ich meine Meinung geändert», sagte Hoeneß. «Ich finde auch, dass die Entwicklung des Frauenfußballs unglaublich positiv ist. Früher war das technisch nicht so fein, heute spielen sie auf einem sehr, sehr guten Niveau. Mein Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft ist groß. Ich bin der Meinung, dass der Frauenfußball heute ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist.»

Wolfsburg siegt im Frauen-Topspiel gegen Bayern

Düsseldorf (dpa) – Die Fußball-Frauen des deutschen Meisters Bayern München haben eine erfolgreiche Revanche für das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg verpasst.

Wolfsburg siegt im Frauen-Topspiel gegen Bayern
Das Team von Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann siegt im Topspiel gegen den FC Bayern. Foto: Arne Dedert

Düsseldorf (dpa) – Die Fußball-Frauen des deutschen Meisters Bayern München haben eine erfolgreiche Revanche für das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg verpasst.

Vier Tage nach der 0:2-Heimniederlage im Cup-Viertelfinale verloren die Münchnerinnen auch das Bundesliga-Spitzenspiel beim Team von Trainer Ralf Kellermann mit 0:2. Pernille Harder (14. Minute) und Isabel Kerschowski (84.) entschieden das Verfolgerduell zugunsten des VfL. Damit bauten die Wolfsburgerinnen (35 Punkte) als Tabellen-Zweite hinter Spitzenreiter Turbine Potsdam (37) ihren Vorsprung auf die Bayerinnen (31) aus.

Die Potsdamerinnen fuhren zuvor einen sicheren 5:0-Heimerfolg gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ein. Der 1. FFC Frankfurt zog dank eines 3:0-Sieges bei der SGS Essen an Freiburg vorbei und ist jetzt Vierter. Nationalspielerin Mandy Islacker erzielte alle drei Tore für die Hessinnen, darunter das 1:0 per Elfmeter.

Während in der Abstiegszone die Westclubs Bayer Leverkusen (0:3 gegen den SC Sand) und MSV Duisburg (0:1 beim USV Jena) nicht punkten konnten, gelang 1899 Hoffenheim beim Pokal-Halbfinalisten Freiburg ein achtbares 0:0. Die Kraichgauerinnen schöpfen mit dem Remis neuen Mut im Kampf gegen den Abstieg in die 2. Liga.

DFB-Pokal: Freiburg, Wolfsburg, Sand und Bayer im Halbfinale

Freiburg (dpa) – Rekordsieger 1. FFC Frankfurt ist im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die Fußball-Frauen des SC Freiburg ausgeschieden.

DFB-Pokal: Freiburg, Wolfsburg, Sand und Bayer im Halbfinale
Hasret Kayikci erzielte das Führungstor für den SC Freiburg. Foto: Frank Rumpenhorst

Freiburg (dpa) – Rekordsieger 1. FFC Frankfurt ist im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die Fußball-Frauen des SC Freiburg ausgeschieden.

Das 0:2 (0:1) vor 563 Zuschauern im Möslestadion war zugleich im fünften Duell die erste Pokalniederlage des FFC gegen die Freiburgerinnen. Der SCF steht dank der Treffer der zweimaligen deutschen Nationalspielerin Hasret Kayikci (7. Minute) und Sandra Starke (90.+6) zum fünften Mal in Serie im Pokal-Halbfinale. Bis ins Endspiel hat es der Club aus dem Breisgau noch nie geschafft.

Auch der VfL Wolfsburg steht im Pokal-Halbfinale. Der Titelverteidiger erreichte die Vorschlussrunde durch ein 2:0 (0:0) gegen den FC Bayern München zum dritten Mal in Serie.

In einem engen Duell gelang der eingewechselten Belgierin Tessa Wullaert das Tor zum 1:0 (73. Minute). Gina Lewandowski sorgte mit einem Eigentor (86.) für die Vorentscheidung.

Vier Tage vor dem Bundesliga-Duell am Sonntag war der Tabellenzweite aus Wolfsburg in der ersten Halbzeit klar besser als der Dritte aus München. Die Gäste aus Niedersachsen konnten ihre Überlegenheit aber erst in der zweiten Hälfte ausnutzen und auch das zehnte Pflichtspiel in Serie gewinnen. Der VfL hat nun die Chance auf den dritten Pokalsieg nach 2015 und 2016.Watch Full Movie Online Streaming Online and Download

Der FC Bayern verpasste dagegen den erneuten Einzug ins Halbfinale. Dort spielen am 16. April neben dem VfL und Freiburg Vorjahresfinalist SC Sand und Bayer 04 Leverkusen. Leverkusen siegte dank der Treffer von Turid Knaak (18.) und Lisa Schwab (22.) gegen BV Cloppenburg 2:0 (2:0). Schon zuvor war das 1:0 (0:0) des SC Sand bei Werder Bremen perfekt. Das Tor erzielte Nina Burger in der 78. Minute.

Turbine Potsdam wieder an der Bundesliga-Spitze

Potsdam (dpa) – Der 1. FFC Turbine Potsdam ist zurück an der Tabellenspitze der Frauenfußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Matthias Rudolph bezwang die TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag mit 1:0 (1:0).

Turbine Potsdam wieder an der Bundesliga-Spitze
Potsdams Lia Wälti erzielte im Spiel gegen Hoffenheim das Tor des Tages. Foto: Oliver Mehlis

Potsdam (dpa) – Der 1. FFC Turbine Potsdam ist zurück an der Tabellenspitze der Frauenfußball-Bundesliga. Das Team von Trainer Matthias Rudolph bezwang die TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag mit 1:0 (1:0).

Das Tor im Nachholspiel des 12. Spieltags erzielte vor 1837 Zuschauern die Schweizer Nationalspielerin Lia Wälti (14.). Mit jetzt 34 Punkten haben die Brandenburgerinnen zwei Zähler Vorsprung auf den VfL Wolfsburg sowie drei Punkte auf Bayern München. Am kommenden Sonntag trifft Wolfsburg im Spitzenspiel zu Hause auf den FC Bayern.

In einer über weite Strecken schwachen Partie offenbarte Turbine ungewohnte Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. In der Offensive machte sich erneut das verletzungsbedingte Fehlen des Sturmduos Tabea Kemme und Svenja Huth bemerkbar. Potsdam ging nach einer Standardsituation in Führung. Nach einer verlängerten Ecke von rechts reagierte Wälti am schnellsten und traf zum Arbeitssieg.

Voss-Tecklenburg gewinnt mit Schweizer Frauen Zypern-Cup

Larnaka/Zypern (dpa) – Die Fußball-Frauen aus der Schweiz haben zum ersten Mal den Zypern-Cup gewonnen. Das Team der deutschen Trainerin Martina Voss-Tecklenburg bezwang im Finale der zehnten Auflage des internationalen Turniers in Larnaka Südkorea mit 1:0 (0:0).

Voss-Tecklenburg gewinnt mit Schweizer Frauen Zypern-Cup
Trainerin Martina Voss-Tecklenburg hat mit dem Frauen-Nationalteam der Schweiz den Zypern-Cuö gewonnen. Foto: Salvatore Di Nolfi

Larnaka/Zypern (dpa) – Die Fußball-Frauen aus der Schweiz haben zum ersten Mal den Zypern-Cup gewonnen. Das Team der deutschen Trainerin Martina Voss-Tecklenburg bezwang im Finale der zehnten Auflage des internationalen Turniers in Larnaka Südkorea mit 1:0 (0:0).

Lara Dickenmann vom Bundesligisten VfL Wolfsburg gelang kurz nach der Pause mit einem direkten Freistoß das Siegtor. Platz drei sicherte sich Nordkorea mit einem 2:0-Erfolg über das Team aus Irland, das vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Colin Bell betreut wird. Beim Zypern-Cup waren fünf Mannschaften am Start, die auch an der Frauen-EM im Sommer in den Niederlanden teilnehmen. Der deutsche EM-Gruppengegner Italien belegte einen enttäuschenden elften Rang.