1860 kassiert Absage bei Stadion-Neubauplänen

München (dpa) – Der TSV 1860 München kann doch nicht wie erhofft ein eigenes Fußball-Stadion im Osten der bayerischen Landeshauptstadt bauen.

1860 kassiert Absage bei Stadion-Neubauplänen
Hasan Ismaik muss sich wohl noch eine Weile mit einem Platz in der Allianz Arena begnügen. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Der TSV 1860 München kann doch nicht wie erhofft ein eigenes Fußball-Stadion im Osten der bayerischen Landeshauptstadt bauen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teilte dem Zweitligisten in der vergangenen Woche mit, dass die Pläne des Vereins wegen «existierender Nutzungskonflikte» auf dem Messegelände in Riem nicht mehr realisierbar sind. Das geht aus einem Briefwechsel Reiters mit 1860-Investor Hasan Ismaik hervor, den das Büro des Politikers am Montag veröffentlichte. Zuvor hatte Ismaik bei Facebook erklärt, dass ihm Reiter eine Absage für das Messegelände erteilt habe.

Allerdings geht aus einem Brief des Milliardärs an Reiter hervor, dass die Sechziger selbst den vorgesehenen Baugrund für zu klein erachten. Sie wollen nämlich neben einem Stadion für mehr als 50 000 Zuschauer noch weiteren Platz für die Jugendmannschaften haben. Ismaik selbst hatte in einem Interview zu Jahresbeginn gesagt, dass er notfalls einen Stadionneubau außerhalb der Stadtgrenzen erwäge.

Nun rückt auch das Olympiastadion wieder in den Fokus des Jordaniers. Dabei war dieser Plan in den meisten Studien stets als wesentlich komplizierter erachtet worden als die Option Messegelände. Beim Standort im Olympiapark «muss allerdings erst in einer Machbarkeitsstudie geprüft werden, ob diese Variante eine Lösung für unsere Stadionwünsche sein kann», teilte Ismaik mit.

Der TSV will als Mieter des FC Bayern so schnell wie möglich aus der Allianz Arena ausziehen. Das traditionelle Grünwalder Stadion – nur wenige Minuten vom 1860-Trainingsgelände entfernt und Favorit der Fans – kommt als Heimspielstätte in der 2. Liga nicht in Frage.

FC Ingolstadt gibt Coach Walpurgis Zweitliga-Vertrag

Der FC Ingolstadt steht vor dem Abstieg in die 2. Liga. Dennoch soll Trainer Walpurgis bei den Schanzern bleiben. Die Oberbayern vertrauen ihrem Coach. Ein erfahrener Spieler flog indes aus dem Profi-Kader.

FC Ingolstadt gibt Coach Walpurgis Zweitliga-VertragFC Ingolstadt gibt Coach Walpurgis Zweitliga-Vertrag
Trainer Maik Walpurgis hat seinen Vertrag beim FC Ingolstadt auch für die zweite Liga verändert. Foto: Uwe Anspach
Nach einem verbalen Ausraster gegenüber Trainer Walpurgis wurde Tobias Levels aus dem Profi-Kader geworfen. Foto: Armin Weigel

Ingolstadt (dpa) – Der abstiegsbedrohte FC Ingolstadt hat bei seinen zweigleisigen Zukunftsplanungen die wichtigste Personalentscheidung gefällt und will Trainer Maik Walpurgis auch bei einem Gang in die 2. Bundesliga behalten.

Der Verein modifizierte dafür den bis Sommer 2018 laufenden Vertrag des 43-Jährigen, der nun auch im deutschen Fußball-Unterhaus gültig ist. «Maik genießt unser Vertrauen und wir sind froh, dass wir schon jetzt Klarheit über die Position des Cheftrainers haben», sagte Geschäftsführer Harald Gärtner am Montag.

Verteidiger Tobias Levels scheint dagegen keine Zukunft mehr zu haben – er wurde nach einem Streit mit Walpurgis aus dem Kader geworfen.

Die Schanzer setzen also all ihr Vertrauen in den im November als Nachfolger des glücklosen Markus Kauczinski verpflichteten Walpurgis. «Wir konnten uns in den vergangenen Monaten davon überzeugen, dass Maik Walpurgis sehr gute Arbeit leistet und mit seiner Art auch menschlich perfekt zum FC Ingolstadt 04 passt», sagte Gärtner.

«So können wir nun die weiteren Planungen in den nächsten Wochen vorantreiben», erklärte der Geschäftsführer. Als Tabellenvorletzter mit acht Zählern Rückstand auf den Relegationsrang hat der FC Ingolstadt kaum noch Chancen auf den Klassenverbleib in Liga eins. Nach einem Abstieg soll Walpurgis die Comeback-Mission angehen.

«Ich fühle mich in Ingolstadt sehr wohl und freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen», sagte der Trainer, dessen Kontrakt bislang nur für die 1. Liga Gültigkeit besessen hatte. «Wir werden weiterhin alle Kräfte mobilisieren, und ich möchte meinen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Schanzer leisten.»

Einen seiner bisherigen Spieler dürfte er damit nicht gemeint haben. Abwehrspieler Levels hatte jüngst eine «Meinungsverschiedenheit» mit dem Coach, die zum Rauswurf aus dem Profi-Team geführt hatte. Der 30-Jährige darf bis Saisonende nur mit der U23 trainieren. Wie es danach weitergeht, scheint trotz eines Vertrags bis 2018 unklar.

Laut Sportdirektor Thomas Linke hatte sich «Tobias in einem für ihn enttäuschenden Moment deutlich in seiner Wortwahl vergriffen». Der Verteidiger habe sich entschuldigt. Dennoch sei Levels‘ Verbleib bei den Profis im Abstiegskampf der Bundesliga nicht mehr möglich gewesen. Der FCI wählte eine Lösung, «die nach unserer Meinung für alle Beteiligten tragbar und zukünftig erfolgversprechend ist».

«Ich wünsche dem Team für den Rest der Saison den maximalen Erfolg und werde mich über jeden Erfolg dieser Mannschaft sehr freuen», sagte der Spieler. Er war im November 2014 als vereinsloser Fußballer zum FCI gekommen und hatte sich einen Stammplatz erarbeitet. Diesen behielt er auch zu Beginn der aktuellen Saison. Unter Walpurgis wurde er nur noch zweimal jeweils in der Nachspielzeit eingewechselt.

FC Ingolstadt wirft Tobias Levels aus dem Profi-Kader

Ingolstadt (dpa) – Nach einem eskalierten Streit mit Trainer Maik Walpurgis ist Tobias Levels aus dem Profi-Kader des FC Ingolstadt geflogen. Der Abwehrspieler trainiere bis zum Ende der Saison nur noch mit der U23, gab der Fußball-Bundesligist bekannt.

FC Ingolstadt wirft Tobias Levels aus dem Profi-Kader
Nach einem verbalen Ausraster gegenüber Trainer Walpurgis wurde Tobias Levels aus dem Profi-Kader geworfen. Foto: Armin Weigel

Ingolstadt (dpa) – Nach einem eskalierten Streit mit Trainer Maik Walpurgis ist Tobias Levels aus dem Profi-Kader des FC Ingolstadt geflogen. Der Abwehrspieler trainiere bis zum Ende der Saison nur noch mit der U23, gab der Fußball-Bundesligist bekannt.

Der 30-Jährige wurde wegen einer «Meinungsverschiedenheit» mit Walpurgis bestraft, hieß es. Laut Sportdirektor Thomas Linke hatte sich «Tobias in einem für ihn enttäuschenden Moment deutlich in seiner Wortwahl vergriffen». Der Verteidiger habe sich entschuldigt.

Dennoch sei Levels‘ Verbleib bei den Profis im Abstiegskampf der Bundesliga nicht mehr möglich gewesen. Der FCI wählte eine Lösung, «die nach unserer Meinung für alle Beteiligten tragbar und zukünftig erfolgsversprechend ist», sagte Linke. Als Tabellenvorletzter haben die Schanzer neun Spieltage vor Schluss acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und damit kaum noch Chancen auf den Klassenverbleib.

Levels‘ Kontrakt in Ingolstadt läuft noch bis Sommer 2018. «Dieses Vertragsverhältnis respektieren beide Seiten», hieß es in der Mitteilung. Ob Levels nach der Saison zu den Profis zurückkehren kann, war unklar. «Ich habe in einem für mich emotionalen Moment einen Fehler gemacht und die falschen Worte gewählt», sagte er. «Ich wünsche dem Team für den Rest der Saison den maximalen Erfolg und werde mich über jeden Erfolg dieser Mannschaft sehr freuen.»

Im November 2014 war der vereinslose Fußballer zum FCI gekommen und hatte sich einen Stammplatz erarbeitet. Diesen behielt er auch zu Beginn der aktuellen Saison. Nachdem Walpurgis den davor erfolglosen Markus Kauczinski im November als Trainer ablöste, wurde Levels in 15 Spielen nur noch zweimal jeweils in der Nachspielzeit eingewechselt.

FC Bayern rechnet mit baldiger Rückkehr von Costa

München (dpa) – Der FC Bayern München rechnet mit einer schnellen Rückkehr von Offensivspieler Douglas Costa.

FC Bayern rechnet mit baldiger Rückkehr von Costa
Der FC Bayern hofft auf eine schnelle Rückkehr von Douglas Costa. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Der FC Bayern München rechnet mit einer schnellen Rückkehr von Offensivspieler Douglas Costa.

«Laut Arzt geht es dem Spieler sehr gut. Er wird Anfang der Woche wieder ins Training einsteigen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Deutschen Presse-Agentur. Costa hatte wegen einer Knieverletzung beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach passen müssen.

Costa sagte wegen der Blessur auch für die WM-Qualifikationsspiele der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Uruguay und Paraguay ab. Der 26-Jährige ließ sich stattdessen in München behandeln.

«Eine Operation war und ist überhaupt kein Thema. Es scheint ihm so gut zu gehen, dass er in nicht allzu ferner Zukunft auch spielen kann. Ich weiß nicht, ob es schon für Augsburg reicht. Aber danach wird er wieder zur Verfügung stehen», sagte Rummenigge.

Am Samstag sind die Bayern Gastgeber für den FC Augsburg. Drei Tage später steht das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim an.

Ribéry will nach Karriere-Ende beim FC Bayern bleiben

München (dpa) – Franck Ribéry will dem FC Bayern München auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere erhalten bleiben. Dies sei für ihn sicher, sagte der 33 Jahre alte Offensivstar dem «kicker» in einem Interview.

Ribéry will nach Karriere-Ende beim FC Bayern bleiben
Franck Ribéry fühlt sich in München pudelwohl. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Franck Ribéry will dem FC Bayern München auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere erhalten bleiben. Dies sei für ihn sicher, sagte der 33 Jahre alte Offensivstar dem «kicker» in einem Interview.

«Ich habe eine richtig gute Beziehung zum Verein. Vielleicht werde ich später Trainer, aber mit Kindern», meinte der Franzose, der seinen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister im November um eine weitere Saison bis zum Sommer 2018 verlängert hat.

«Ich spiele, bis mein Knie, mein Sprunggelenk oder mein Rücken Stopp sagen. Auf Top-Niveau geht das vielleicht noch zwei, drei Jahre, wenn ich mich nicht verletze», sagte Ribéry. «Ich habe immer gesagt, Bayern ist mein letzter Klub in Europa.» Für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn sei die Frage für Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, «ob sie einen Platz für mich im Verein haben».

Im Sommer 2007 war Ribéry von Olympique Marseille zu den Münchnern gewechselt und feierte seitdem unter anderem sechs deutsche Meisterschaften sowie 2013 den Gewinn der Champions League.

Gerade in seinen Anfangsjahren an der Isar schlug Ribéry nach eigener Aussage zahlreiche Angebote europäischer Spitzenvereine aus. «2008 oder 2009 wollten mich alle großen Klubs haben, Juventus, Inter, Milan, Barça, Real, Chelsea, Manchester. Natürlich habe ich über einen Wechsel nachgedacht», räumte er ein. «Im Nachhinein muss ich mich bei Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bedanken, sie haben oft mit mir gesprochen. Ich bin jetzt zehn Jahre hier, habe alles gewonnen, meiner Familie geht es gut und ich bin glücklich.»

1. FC Nürnberg mehrere Monate ohne Verteidiger Lippert

Nürnberg (dpa) – Der 1. FC Nürnberg muss für den Rest dieser Saison auf Abwehrspieler Dennis Lippert verzichten. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist mitteilte, zog sich der 21-Jährige bei einem Zweikampf während eines Trainingsspiels einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu.

1. FC Nürnberg mehrere Monate ohne Verteidiger Lippert
Der Nürnberger Dennis Lippert (r) riss sich das Kreuzband. Foto: Soeren Stache

Nürnberg (dpa) – Der 1. FC Nürnberg muss für den Rest dieser Saison auf Abwehrspieler Dennis Lippert verzichten. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist mitteilte, zog sich der 21-Jährige bei einem Zweikampf während eines Trainingsspiels einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu.

Lippert werde damit für die nächsten Monate ausfallen. Er wird voraussichtlich am Mittwoch in Augsburg operiert. Lippert hatte im Februar beim 3:2 gegen den 1. FC Heidenheim sein Debüt für die Profis gegeben. Er bestritt danach sechs Ligaspiele, bei denen er immer in der Startelf stand.

Hoffenheimer Süle hatte kuriose Anfrage aus der Türkei

München (dpa) – Nationalspieler Niklas Süle vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hatte als Jugendlicher eine kuriose Anfrage aus der Türkei.

Hoffenheimer Süle hatte kuriose Anfrage aus der Türkei
Der Hoffenheimer Niklas Süle hatte eine kuriose Anfrage aus der Türkei. Foto: Patrick Seeger

München (dpa) – Nationalspieler Niklas Süle vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hatte als Jugendlicher eine kuriose Anfrage aus der Türkei.

«In der U16 hat mich einmal der türkische Nationaltrainer angerufen. Er wollte, dass ich für die Türkei spiele. Mein Name würde ja türkisch klingen, meinte er», sagte der 21 Jahre alte Abwehrspieler in einem Interview der «tz» und dem «Express».

Süle, der seit dem 15. Lebensjahr in diversen Auswahlteams des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Einsatz kam, lehnte die Anfrage ab. «Ich musste ihn enttäuschen. Mein Name kommt nicht aus der Türkei, sondern aus Ungarn. Mein Vater ist zwar hier geboren, hatte allerdings auch noch einen ungarischen Pass, bis er 16 war», erklärte Süle, der im Sommer für rund 20 Millionen Euro Ablöse zum FC Bayern München wechseln wird.

Bayern-Frauen erfreuen Hoeneß und Ancelotti

Die Männer des FC Bayern fiebern ihrem Champions-League-Knaller gegen Real Madrid entgegen, die Frauen sind im Viertelfinale einen Schritt weiter. Nach dem 1:0 im Hinspiel gegen Paris dürfen sie vom Halbfinale träumen. Präsident Hoeneß will den Terminkalender checken.

Bayern-Frauen erfreuen Hoeneß und Ancelotti
Schoss das Tor des Tages: Vivianne Miedema. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) – Uli Hoeneß war mächtig stolz auf seine Fußball-Frauen. Nach dem 1:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League darf der FC Bayern mehr denn je vom Halbfinale träumen.

«Die französischen Mannschaften sind Topfavoriten, aber wenn wir das schaffen sollten, wäre das eine wunderbare Sache», sagte der Präsident des deutschen Fußball-Meisters nach dem Erfolg über Paris Saint-Germain. Vivianne Miedema trumpfte mit ihrem achten Treffer im laufenden Wettbewerb beim 1:0 (0:0) einmal mehr als Torgarantin auf.

Gegen eine «fantastische Mannschaft», so lobte Hoeneß den Gegner aus Frankreichs Hauptstadt, hätte die Münchnerinnen vor 7300 Zuschauern «wunderbar» dagegengehalten. «Im Fußball kann man mit viel Einsatz und Engagement gewisse Defizite ausgleichen», analysierte der Präsident. In der Hochstimmung dachte er auch über einen Trip nach Paris nach. «Eigentlich hatte ich es nicht vor. Aber ich muss mal meinen Terminkalender checken, ob da nicht doch was möglich ist.»

Sollte der 65-Jährige zum Rückspiel am kommenden Mittwoch reisen, könnte das die Meister-Frauen noch mehr antreiben. «Das wäre eine unglaubliche Wertschätzung und würde nochmal ein paar Prozentpunkte freischaufeln, denke ich», sagte Trainer Thomas Wörle nach dem auch glücklichen Erfolg. «Wir haben das Maximale rausgeholt.» Mit einer «großen Aktion» habe Miedema das Spiel entschieden.

«Wir haben das gut verteidigt. Nächste Woche muss da nochmal etwas drauf», sagte die 20-jährige Niederländerin. Miedema war eiskalt, hinten blieb Torhüterin Tinja-Riikka Korpela bei zahlreichen Paris-Chancen cool. «Wir hatten eine sehr starke Torhüterin auf Platz, die uns im Spiel gehalten hat», dankte Wörle. Im Gegensatz zum Wörle-Team stehen die Bundesliga-Kolleginnen des VfL Wolfsburg nach dem 0:2 zu Hause gegen Titelverteidiger Olympique Lyon vor dem Aus.

Die Bayern siegten, aber ein Gewinner war auch der Frauenfußball in München: Viele der 7300 Zuschauer – so viele wie noch nie – waren von der Partie begeistert. «Die Kulisse war fantastisch. Die Zuschauer haben einen großen Anteil am Sieg», sagte der Präsident. «Ich hoffe, dass viele gesehen haben, dass hier sehr ansehnlicher Fußball gespielt wird», sagte Hoeneß, der die Partie an der Seite von Männer-Chefcoach Carlo Ancelotti verfolgt hatte, «das ist gute Unterhaltung. Das hat auch Carlo so gesehen.»

FCA-Torjäger Finnbogason trifft bei Testspiel-Comeback

Augsburg (dpa) – Torjäger Alfred Finnbogason vom FC Augsburg hat nach einem halben Jahr Verletzungspause beim Testspiel-Comeback gleich wieder als Torschütze gejubelt.

FCA-Torjäger Finnbogason trifft bei Testspiel-Comeback
Alfred Finnbogason spielte zuletzt vor sechs Monaten für den FC Augsburg. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Augsburg (dpa) – Torjäger Alfred Finnbogason vom FC Augsburg hat nach einem halben Jahr Verletzungspause beim Testspiel-Comeback gleich wieder als Torschütze gejubelt.

Beim 1:1 (1:1) gegen Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth glich der Isländer in der 18. Minute den 0:1-Rückstand durch Serdar Dursun (8.) aus.

Finnbogason, der für die Augsburger im Abstiegskampf der vergangenen Saison mit seinen Toren der große Trumpf war, kam zuletzt für die Schwaben Ende September beim 1:2 in Leipzig zum Einsatz. Wegen einer Schambeinentzündung fiel der 28-Jährige danach aus.

Die Partie in Augsburg fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, sie wurde von der Deutschen Fußball Liga auch zum weiteren Test für den Video-Assistenten genutzt.

Neuer 1860-Geschäftsführer Ayre soll am 3. April starten

München (dpa) – Der neue Geschäftsführer Ian Ayre nimmt beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München bald die Arbeit auf. «Er wird voraussichtlich am 3. April seinen ersten Arbeitstag haben», sagte Präsident Peter Cassalette der «Abendzeitung» in München.

Neuer 1860-Geschäftsführer Ayre soll am 3. April starten
Als neuer Geschäftsführer bei 1860 München soll Ian Ayre für den ersehnten Aufschwung sorgen. Foto: Peter Powell

München (dpa) – Der neue Geschäftsführer Ian Ayre nimmt beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München bald die Arbeit auf. «Er wird voraussichtlich am 3. April seinen ersten Arbeitstag haben», sagte Präsident Peter Cassalette der «Abendzeitung» in München.

Seit 2007 leitete Ayre die Geschicke des FC Liverpool mit und soll nun den seit Jahren ersehnten Aufschwung der Münchner mit herbeiführen. Der 53-Jährige wird dann auch Gespräche für den weiteren Umbau der «Löwen» führen. «Die Mannschaft wird sicher ein anderes Gesicht haben, der eine oder andere Neue dazukommen», sagte der Präsident. «Es wird Abgänge geben, keine Frage. Hasan Ismaik und der Trainer haben klar formuliert, dass sie nach oben wollen.»

Bei Michael Liendl, mit acht Toren und zwei Vorlagen der beste Scorer der Münchner in dieser Saison, stehen die Zeichen auf Trennung. «Bei Liendl ist immer die Rede davon, dass er Topscorer ist. Topscorer, schön und gut, aber wenn der Trainer sagt, dass er nicht so gut in sein System passt, ist das so», sagte Cassalette.