Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

07.09.2005 22:39
Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik
Mokoena aus Südafrika verwandelt einen Foul-Elfmeter gegen Jens Lehmann.

Lehmann: Bei beiden Gegentoren im Pech: Beim Elfmeter zum 1:1 war er dran, beim zweiten Tor parierte er zunächst glänzend gegen McCarthy.

Owomoyela: Der Dortmunder Buckley stellte ihn kaum vor Probleme. Unglückliche Abwehr beim zweiten Gegentor, nach vorne kann er mehr.

Sinkiewicz: Seine Fehler führten nicht zu Gegentoren. Der 19-Jährige deutete sein Potenzial in der Viererkette an. Darf wiederkommen.

Mertesacker: Der junge Abwehrchef hat einen Durchhänger. Kam oft zu spät. Bezeichnend war, dass er wieder einen Foulelfmeter verursachte.

Jansen: Couragierte Vorstöße. Aber als Links-Verteidiger ist der 19-Jährige noch sehr grün. Sein Fehlpass führte etwa zum Elfmeter.

Deisler: Rück- statt Fortschritt: Überhastet und ohne Plan. Viel zu viele Ballverluste und Aktionismus. Zur Halbzeit war zurecht Schluss.

Borowski: Lange musste er auf seine Chance warte, vor heimischem Publikum nutzte er sie. Die Krönung war sein erstes Länderspieltor.

Ballack: Der Kapitän war mehr Helfer als Spielgestalter. Agierte deutlich defensiver. Das Glänzen überließ er «Poldi» und «Schweini».

Schweinsteiger: Immer präsent, enorm spielfreudig. Der Ball ist einfach sein Freund – und Kumpel Poldi legte er das dritte Tor auf.

Klose: Gutes Spiel. Passgeber bei den ersten beiden Toren von Podolski. Aber er selbst wartet weiter auf den ersten Treffer 2005.

Podolski: Der Mann des Abends. Erster Dreierpack im Nationalteam, eiskalt vor dem Tor, als Zugabe Vorbreiter des vierten Treffers.

Schneider: Auf seiner Stammposition im rechten Mittelfeld ist er am besten aufgehoben. Deutlich besser als Deisler, viel weniger Fehler.

Ernst: Mit Pfiffen bei seiner Einwechslung in der alten Heimat empfangen. Der Schalker durfte noch 23 Minuten teil haben am Sieg.

Kuranyi: Löste nach 78 Minuten Klose ab. Hätte fast noch per Kopf getroffen (81.), doch Torhüter Vonk reagierte prächtig.

Asamoah: Der Schalker durfte den gefeierten Podolski ablösen. Haute sich rein, aber glänzen wie sein Vorgänger konnte er nicht mehr.

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