Wayne Rooneys Wechselwunsch sorgt bei Manchester United weiter für Unruhe. Ein stundenlanges Krisentreffen von Trainer Sir Alex Ferguson, Clubspitze und Beratern des Stürmerstars brachte vorerst keine Klärung.
«Die Ergebnisse werden in naher Zukunft klar werden. Bis dahin bitten wir die Fans um Geduld», hieß es in einer Erklärung, die der englische Fußball-Erstligist veröffentlichte. Bei den Fans der «Red Devils» ist der 24-Jährige schon in Ungnade gefallen. Rund 30 ManUnited-Anhänger demonstrierten vor Rooneys Anwesen «Candysfield» in der Grafschaft Cheshire. Medienberichten zufolge trug eines der Banner die Aufschrift: «Wenn Du zu Manchester City gehst, bist Du tot.»
Der neureiche Stadtrivale ManCity, der seit der Übernahme durch die Herrscherfamilie des Golfscheichtums Abu Dhabi 2008 über ein großes Transfer-Budget verfügt, soll eines von Rooney möglichen Zielen sein. Auch Englands Meister FC Chelsea, der FC Barcelona und Real Madrid sind angeblich interessiert.
Sein Noch-Arbeitgeber mühte sich, den Wirbel um Rooney zu bremsen. «Wir sind uns des momentanen enormen öffentlichen Interesse und des der Medien bewusst, aber es gibt keine Entwicklungen von Bedeutung», betonte ManUnited. Wie Ferguson am 18. Oktober bekannt gab, hatte Rooney bereits am 14. August den Verein unterrichtet, dass er seinen noch bis Sommer 2012 laufenden Vertrag nicht verlängern und den Verein verlassen wolle. Der schon bei der WM in Südafrika formschwache Rooney muss derzeit wegen einer Knöchelverletzung pausieren.