Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft will ihren Auswärtsfluch besiegen und mit einem Sieg in Belgien der DFB- Elf auf den Fersen bleiben. Die Mannschaft von Dietmar Constantini wartet seit dem 2:0-Erfolg am 26. März 2005 in Wales auf einen Pflichtspiel-Sieg in der Fremde.
Mit drei Punkten in Belgien blieben die auf Platz zwei stehenden Österreicher in der «deutschen» Qualifikationsgruppe für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine auf Kurs. Gleiches gilt für die Türkei, die bei den von Berti Vogts trainierten Aserbaidschanern unter Zugzwang steht. Ein Sieg ist nach der 0:3-Niederlage gegen die Deutschen Pflicht.
Der niederländische Coach Guus Hiddink muss in Baku erneut improvisieren. Neben Dribbler und Torjäger Arda Turan fällt auch der defensive Mittelfeldspieler Mehmet Aurelio aus. Fraglich ist zudem der Einsatz von Innenverteidiger Servet Cetin, der sich im Deutschland-Spiel einen Nasenbeinbruch zugezogen hat.
Mit zwei Siegen aus zwei Spielen sind die Österreicher dagegen perfekt in die EM-Qualifikation gestartet, hatten zu Beginn mit Kasachstan (2:0) und Aserbaidschan (3:0) allerdings die vermeintlich leichtesten Gruppengegner. Gegen Belgien muss der Tabellen-Zweite erneut auf Kapitän Marc Janko verzichten, den Adduktoren-Problemen plagen. Im Fokus steht Marko Arnautovic vom Bundesligisten SV Werder Bremen. Der egozentrische Stürmer brillierte gegen Aserbaidschan und erzielte zwei Tore. «Ich werde ihn nicht bändigen und ihm seine Fersler überhaupt nicht austreiben», kündigte Constantini an.