«Das war hoffentlich ein Meisterstreich», beglückwünschte sich Citys Trainer Roberto Mancini selbst zur Ernennung von Tevez zum Kapitän, der sich dafür gegen Chelsea mit einer starken Leistung und dem entscheidenden Treffer (59. Minute) bedankte. Ansonsten stapelte der Italiener, der das Duell mit seinem Landsmann Carlo Ancelotti auf der Chelsea-Bank gewann, demonstrativ tief. «Chelsea ist immer noch das bessere Team. Sie sind stärker und schießen mehr Tore. Sie werden den Titel wieder holen.» «Es sieht so aus, als sei City als Macht unter den Top Vier angekommen», urteilte die «Sunday Times». Ancelotti, dessen Mannschaft nach dem Ligapokal-K.o. unter der Woche gegen Newcastle United die zweite Niederlage in Folge kassierte, sah allerdings keinen Grund zur Unruhe: «Wir haben als Mannschaft nicht gut gespielt, aber man soll die Elf nach einer Niederlage nicht verurteilen. Es läuft gut bei uns.» Das ließ sich über den Stadtrivalen Arsenal beim besten Willen nicht behaupten. West Broms Peter Odemwingie (50.), Gonzalo Jara (52.) und Jerome Thomas (73.) bestraften einen fahrigen Auftritt der «Gunners», die Samir Nasri am Ende noch einmal heranbrachte (75./90.+1). Liverpool, das im Ligapokal am viertklassigen Northampton Town gescheitert war, brachte das 2:2 gegen Sunderland kaum weiter. Die Führung von Dirk Kuyt (5.) drehte Sunderland zunächst dank eines Doppelschlags von Stürmer Darren Bent (25./Handelfmeter/48). «Reds»- Kapitän Steven Gerrard verhinderte per Kopf die Niederlage (64.) und solidarisierte sich nach dem Abpfiff mit demonstrierenden Fans, die lautstark den Abschied der amerikanischen Liverpool-Eigner Tom Hicks und George Gillett forderten.
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