Sie sind hier: Startseite > International > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Sperre von WM-Sünder Evra in Frankreich bestätigt

Paris (dpa) - 09.09.2010, 18:23 Uhr

Patrice Evra bleibt für die Spiele der französischen Nationalmannschaft gesperrt.
Patrice Evra bleibt für die Spiele der französischen Nationalmannschaft gesperrt.

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Patrice Evra muss weiter für die WM-Blamage der «Bleus» büßen. Die Länderspiel- Sperre des 29 Jahre alten WM-Kapitäns wurde von der Berufungskommission des Verbandes FFF in Paris bestätigt. Das teilte der Verband mit.

Evra war am 17. August für fünf Begegnungen suspendiert worden und hatte Einspruch eingelegt. Seine Verteidigungsrede beim FFF brachte aber nicht den erhofften Erfolg. Neben Evra waren auch Stürmer Nicolas Anelka (18 Spiele), Bayern-Star Franck Ribery (3) und Jérémy Toulalan (1) nach der verkorksten Weltmeisterschaft in Südafrika gesperrt worden.

«Patrice hat heute erklärt, dass er seine Kapitänsrolle in transparenter und ehrlicher Form erfüllt habe», sagte Anwalt Jean-Yves Foucard. Der Außenverteidiger von Manchester United habe bei der WM alles getan, um Wogen in den Beziehungen zwischen Spielern, Trainerstab und Funktionären zu glätten. «Und man kann sich denken, dass diese Beziehungen nicht immer einfach waren», so Foucard.

Evras Anwalt hatte kritisiert, dass sein Mandant und die drei anderen als WM-«Hauptsünder» gesperrten Spieler für ein «kollektives Versagen» individuell und unterschiedlich bestraft worden seien.

Frankreichs Equipe war in Südafrika nach der Vorrunde sieglos ausgeschieden und hatte sich dabei auf und neben dem Platz nach Kräften blamiert. Der Höhepunkt der Querelen wurde erreicht, als Anelka WM-Trainer Raymond Domenech in der Halbzeit des WM-Spiels gegen Mexiko (0:2) wüst beschimpfte. Die anderen bestraften Spieler sollen beim Trainingsboykott, mit dem die «Bleus» in Südafrika gegen den Ausschluss Anelkas protestierten, eine führende Rolle gespielt haben.

Die Affäre löste in Frankreich große Empörung aus, aber auch die Sanktionen wurden scharf kritisiert. Die Ex-Nationaltrainer Aimé Jacquet und Michel Hidalgo, sowie Alt-Coach Guy Roux, der zu den beliebtesten in Frankreich zählt, und die Spielergewerkschaft UNFP hatten in einem offenen Brief geklagt, mit den Sanktionen werde nur «Öl ins Feuer gegossen».


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
09.09. 17:15 - Sechs Wochen Pause für Tottenham-Stürmer Defoe
09.09. 16:17 - Experten zufrieden mit EM-Vorbereitung in Polen
09.09. 16:03 - Frankfurt-Stürmer Gekas nie mehr für Griechenland
09.09. 15:59 - Ronaldo beendet torlose Zeit mit Elfmetertreffer
09.09. 15:55 - Wales-Trainer Toshack tritt zurück
09.09. 11:41 - Bulgarien lockt Trainer: Zwei Millionen Euro
09.09. 11:18 - Kolumbiens Fußball im Abseits
09.09. 08:37 - Capello will 2012 als Trainer aufhören
08.09. 22:30 - Houllier neuer Trainer bei Aston Villa
08.09. 19:27 - Schotten bedauern Pfiffe bei Liechtensteins Hymne
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com