Manuel Pellegrini, bis vor zwei Monaten Trainer bei Real Madrid, hat die Einkaufspolitik des spanischen Fußball- Rekordmeisters kritisiert. Zwar würden stets die besten Spieler verpflichtet, aber nicht auch die, die wirklich gebraucht würden.
«Es bringt mir nichts, ein Orchester mit den zehn besten Gitarristen zu haben, wenn mir der Pianist fehlt. Real Madrid hat die besten Gitarristen. Aber wenn ich sie bitte, Klavier zu spielen, werden sie das nicht besonders gut machen», sagte er der chilenischen Tageszeitung «El Mercurio».
Der 56-jährige Chilene Pellegrini war im Mai als Trainer der «Königlichen» entlassen worden. Ihm wurde zum Verhängnis, dass er in der abgelaufenen Saison mit dem Verein keinen Titel gewann, obwohl die Madrilenen eine Rekordsumme von 250 Millionen Euro für neue Spieler wie Cristiano Ronaldo oder Kaká ausgegeben hatten. Für Pellegrini kam der Portugiese José Mourinho.