Mit prominenter Unterstützung haben die drei Kandidaten Frankreich, Italien und die Türkei ihre abschließenden Bewerbungen für die Fußball-Europameisterschaft 2016 präsentiert.
Im Espace Hippomène in Genf hatten die Bewerberländer jeweils 30 Minuten Zeit, um die Stimmen der 13 Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees für sich zu gewinnen. Um 13.00 Uhr will Michel Platini als Präsident der Europäischen Fußball-Union das Votum verkünden und den Gastgeber der EM in sechs Jahren bekanntgeben.
«Es ist wirklich ein Brückenschlag zwischen verschiedenen Kulturen, Menschen und Ländern. Wir stehen wie eine Eins hinter der Bewerbung», sagte der türkische Staatspräsident Abdullah Gül und versprach: «Es wird ein Turnier sein, wie Sie es noch nie erlebt haben.» Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sicherte seine «persönliche Unterstützung» zu: «Das ganze Land steht dahinter.»
Der italienische Staatssekretär Rocco Crimi und der ehemalige Nationalspieler Paolo Maldini warfen die «Schönheit unseres Landes und die Leidenschaft unserer Fans» in die Waagschale. Die EM 2016 wird erstmals mit 24 statt bisher 16 Mannschaften ausgespielt.