Der frühere Besitzer des FC Liverpool, David Moores, hat seinen Verkauf des englischen Rekordmeisters an die amerikanischen Geschäftsleute George Gillett und Tom Hicks im Jahr 2007 öffentlich bedauert.
Er forderte die heutigen Eigner auf, den Club wieder zu veräußern. Er habe damals «im besten Interesse des Vereins» gehandelt, schreibt Moores in einem langen Leserbrief an die Tageszeitung «Times». Gillett und Hicks, die die «Reds» für 200 Millionen Pfund übernahmen und bis heute mit Schulden in Höhe von 351 Millionen Pfund (411 Millionen Euro) belasteten, sollten die «Fans nicht länger leiden lassen», erklärte Moores. Nach einer verkorksten Saison landete Liverpool zuletzt in Englands Premier League nur auf Rang sieben.