Nach der Kritik des Fußball-Weltverbandes FIFA macht Brasilien als Gastgeber der WM 2014 den säumigen Stadienbauern Druck.
Das brasilianische Organisationskomitee für die Weltmeisterschaft in vier Jahren kündigte eine sofortige Inspektionsreise durch die zwölf Austragungsorte an, um sich über die Verspätungen bei den Bau- und Umbauarbeiten zu informieren. Den Auftakt macht das «Morumbi»-Stadion in São Paulo, wie aus der offiziellen Internetseite der «Copa 2014» hervorgeht.
FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hatte die Verzögerungen massiv kritisiert und betont, dass Brasilien auf dem falschen Weg sei: «Es ist unglaublich, wie sehr Brasilien verspätet ist, und ich spreche nicht nur von Morumbi oder dem Maracanã, sondern von allen Stadien. Viele der Fristen sind abgelaufen, und nichts ist passiert.»
Die bereits verlängerte Frist vom 3. Mai hielten nach Angaben des Organisationskomitees nur sechs der zwölf Stadien ein. Brasiliens Nationaler Fußballverband (CBF) drohte, bei weiteren Verzögerungen könne der Status des Austragungsortes entzogen werden.