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«Rien ne va plus»: Neue Schlappe für Bordeaux

Paris (dpa) - 11.04.2010, 11:53 Uhr

Girondins Bordeaux stürzt in die Krise. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League hat der französische Fußball-Meister in der Ligue 1 die zweite Schlappe in Serie erlitten. Die «Marineblauen» verloren bei Paris Saint Germain mit 1:3 (0:1).

«Rien ne va plus für Bordeaux», nichts geht mehr, stellte das Fachmagazin «France Football» in der Onlineausgabe fest. Mit 56 Zählern aus 30 Spielen bleibt Bordeaux vorerst Tabellen-Fünfter. Neuling HSC Montpellier trennte sich bei UC Le Mans 2:2 (2:1) und ist nun Zweiter mit 58 Punkten. Tabellenführer Olympique Marseille (59/gegen Nizza), Olympique Lyon (57/gegen Lille) und AJ Auxerre (57/bei Nancy) hatten am Sonntag zum Abschluss des 32. Spieltags die Chance, im spannenden Titelrennen weitere Punkte zu sammeln.

Vor 42 200 Zuschauern im Pariser Parc des Princes waren die Hausherren, die jetzt mit 44 Punkten Tabellen-10. sind, das bessere Team. Für die Treffer der Hauptstädter sorgten Sylvain Armand (34.), der Türke Mevlut Erding (75.) sowie Guillaume Hoarau (86.). Ludovic Sané hatte mit seinem Anschlusstor zehn Minuten vor Schluss bei den oft apathisch wirkenden Gästen kurz Hoffnung aufkommen lassen.

Ende März hatte Bordeaux auch bereits das Ligapokal-Finale gegen Marseille verloren. Dem normalerweise beherrschten Girondins-Trainer Laurent Blanc platzte nun der Kragen. «Ich bin mit einigen Spielern sehr unzufrieden. Wir machen uns selbst das Leben schwer. Man darf verlieren. Aber auf diese Art und Weise, das macht mich wütend», sagte «Le Président», der als chancenreichster Kandidat auf die Nachfolge des umstrittenen Nationaltrainers Raymond Domenech gilt.

In zweiten für das Titelrennen wichtigen Samstag-Spiel musste sich Montpellier nach einer 2:1-Halbzeitführung beim Tabellen-Vorletzten Le Mans mit einem Punkt zufriedengeben. Nach der frühen Führung der Gastgeber durch Roland Lamah in der ersten Minute drehte der Sensationsaufsteiger dank Tore von Karim Aït-Fana (13.) und Souleymane Camara (34./Foulelfmeter) den Spieß um. Aber in der 70. Minute stellte der Belgier Lamah den Endstand her.


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