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Verfolger rücken Bordeaux in Ligue 1 näher

Paris (dpa) - 22.02.2010, 12:16 Uhr

Die Champions-League-bedingte Verschnaufpause für Girondins Bordeaux haben drei Verfolger des französischen Fußball-Meisters ausgenutzt.

Mit Siegen rückten der OSC Lille (47 Punkte), Olympique Lyon (46) und Olympique Marseille (45) dem weiter souverän führende Spitzenreiter (51) der Ligue 1 dichter auf die Pelle. Lediglich der bisher so starke Aufsteiger HSC Montpellier (48) konnte am 25. Spieltag die Gunst der Stunde nicht nutzen und verpasste durch die 0:1-Niederlage bei AS St. Etienne die Chance, mit dem Titelverteidiger gleichzuziehen. Girondins' Heimspiel gegen AJ Auxerre war vom Verband auf einen unbestimmten Termin verlegt worden, damit sich die «Marine-Blauen» in Ruhe auf das Champions-Achtelfinal-Hinspiel am 23. Februar bei Olympiakos Piräus vorbereiten können.

Vor 20 100 Zuschauern schaffte Lille beim gefährlichen Tabellen- Achten Stade Rennes einen wertvollen «Dreier». Den 2:1 (1:1)-Zitter-Triumph stellte Pierre-Emerick Aubameyang allerdings erst in der 89. Minute sicher. Zuvor hatten Pierre-Alan Frau (10.) für die Gäste und Jérôme Leroy (26.) für Sochaux getroffen. Mit 48 Treffern bleibt die «Tormaschine» aus Nordfrankreich die Nummer 1 in der Ligue 1. Beim OSC Lille träumt man aber (noch) nicht vom dritten Meistertitel nach 1946 und 1954. «Der Weg ist noch lang», meinte Coach Rudi Garcia.

Mit einem lupenreinen Hattrick des Brasilianers Michel Bastos (5., 24., 25.) fegte der ehemalige Serienmeister Lyon unterdessen den FC Sochaux vom Platz. Den 4:0-Endstand stellte der Argentinier Lisandro López (80.) sicher. Bastos meinte erfreut: «Ich will zeigen, dass ich einen Platz im WM-Kader der Brasilianer verdiene».

Wenig Mühe hatte auch Olympique Marseille beim 3:1 (2:1)-Heimsieg über den AS Nancy. 48 000 Zuschauer bejubelten im Velodrome-Stadion drei Tore des Senegalesen Mamadou Niang (10., 34., 67.). André Luiz (13.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Wie Bordeaux hat auch Marseille noch ein Spiel weniger absolviert. Coach Didier Deschamps, der den teuersten Kader Frankreichs zur Verfügung hat, blickt optimistisch in die Zukunft: «Wir kommen immer besser in Fahrt.»


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