Bei der Suche nach einem neuen Trainer für Nigerias Fußball-Nationalmannschaft legt Alhaji Sani Lulu Abdullahi, Präsident des nationalen Fußball-Verbandes, die Messlatte hoch.
«Ich verlange eine klare Zusicherung, dass wir bei der Weltmeisterschaft ganz weit kommen» sagte er in einem Interview mit der nigerianischen Zeitung «The Sun». «Ich werde bei den Job-Interviews ein klares Programm für den Fortschritt der ,Adler' beim Weltcup verlangen. Der neue Trainer muss bereit sein, sich den Hintern aufzureißen, oder wir schmeißen ihn raus.»
Der Verband will am 25. und 26. Februar in Abuja Gespräche mit den Kandidaten führen und Ende Februar seine Entscheidung bekanntgeben. Während Guus Hiddink (wird Trainer der türkischen Nationalelf) und Ägyptens Hassan Shehata den Posten bereits ausgeschlagen haben, interessiert sich der Verband unter anderem weiter für Giovanni Trapattoni, der derzeit noch in Irland unter Vertrag steht.
Klare Worte und Härte erwartet der Verbandschef auch beim Umgang des neuen Trainers mit den «Adlern», die beim Afrika Cup nur Dritte geworden sind. «Unsere Spieler müssen mit eiserner Faust angepackt werden, um Ergebnisse zu bringen. Ich will einen Trainer, der den Kampf um die Aufstellung stark wettbewerbsorientiert führt. Kein Spieler soll bis zum Spieltag wissen, ob er auf dem Spielfeld steht.»