Der Fußballverband des westafrikanischen Landes Benin hat seine Nationalelf aufgelöst. Die Funktionäre zogen damit die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden der «Écureuils», der «Eichhörnchen», beim Afrika-Cup im Januar in Angola.
Wie Medien unter Berufung auf die Interseite des FBF-Verbands berichteten, wird dem Trainerstab und den 23 Spielern des Kaders unter anderem «Erpressung, mangelnder Patriotismus und schlechtes Benehmen» vorgeworfen. Betroffen sind unter anderen der französische Trainer Michel Dussuyer sowie die in Frankreich tätigen Stars Stéphane Sessegnon von Paris Saint-Germain und Mickaël Poté von OGC Nizza.
In Angola war für Benin bereits in der Vorrunde Endstation. Es gab ein Unentschieden gegen Mosambik (2:2) und Niederlagen gegen Nigeria (0:1) und den späteren Turniersieger Ägypten (0:2). In der Weltrangliste belegt Benin als 67. nur einen Rang hinter Belgien. An einer Weltmeisterschafts-Endrunde nahm Benin noch nie teil.