Ein deutsches Bau-Unternehmen soll das Aus von Breslau als Spielort für die Fußball-Europameisterschaft 2012 verhindern.
Mithilfe der Firma aus der Oberpfalz wolle die polnische Stadt ihre Probleme beim Stadion-Bau lösen, berichtete die «Sport Bild». Kurz vor der Auslosung der Qualifikations-Gruppen für die EM seien die Arbeiten an der neuen Arena in Breslau deutlich im Rückstand. Zudem droht ein möglicher Rechtsstreit über die Kündigung der ursprünglich beauftragten Baufirma aus Polen die weiteren Baumaßnahmen zu blockieren.
Die Europäische Fußball-Union UEFA habe bereits Krakau als Ersatz- Standort auf dem Plan, heißt es. Der Verband fordert die Fertigstellung der Stadien bis Mitte 2011. Polen richtet zusammen mit der Ukraine die EURO 2012 aus. Neben Breslau wurden in Polen Warschau, Posen und Danzig als Spielorte ausgewählt. In Breslau soll eine Multifunktions-Arena für 42 000 Zuschauer entstehen, die 160 Millionen Euro kosten soll.