Silvio Berlusconi, der Clubchef vom AC Mailand, hat die Verpflichtung des Brasilianers Amantino Mancini als unnötig kritisiert.
«Ich habe die Verpflichtung von Mancini nicht verstanden», sagte der italienische Ministerpräsident auf einer Reise in Israel im Gespräch mit der «Gazzetta dello Sport». Milans geschäftsführenden Vize-Präsidenten Adriano Galliani habe er gesagt: «Der Brasilianer hat zwei Jahre lang nicht gespielt und er ist wieder ein Mittelfeldspieler. Dabei brauchen wir einen, der Tore macht.»
Tatsächlich war der 29-Jährige bei Inter Mailand zuletzt nur noch Ersatz. «Ich habe bei Inter schwierige eineinhalb Jahre hinter mir», räumte der offensive Mittelfeldspieler bei seiner Präsentation ein. Jetzt aber sei er hochmotiviert. Er wolle bei Milan ein Comeback schaffen und sich für die brasilianische WM-Auswahl für Südafrika empfehlen. Milans Vize Galliani traut ihm dies zu: «Mancini ist ein großartiger Fußballer», betonte Galliani. Wenn er die Erwartungen erfülle, werde Milan ihn bis 2014 verpflichten. Zunächst hat der Club den Brasilianer bis zum Sommer vom Lokalrivalen Inter ausgeliehen.