Ein erstmaliger Arbeitsstopp in der amerikanischen Fußball-Profiliga (MLS) ist vorerst abgewendet. Die Tarifverhandlungen zwischen der Major League Soccer und der Spieler-Vereinigung werden bis zum 12. Februar ausgedehnt.
Darauf einigten sich beide Seiten nach Gesprächen im MLS-Büro in New York. Der fünfjährige Arbeitsvertrag zwischen Liga und Spielern endet am 31. Januar. Die Profis hatten befürchtet, dass sie von den Clubmanagern anschließend auf die Straße gesetzt werden könnten.
Dies hätte einen Arbeitskampf zur Folge gehabt. «Wir haben immer noch einige Unstimmigkeiten, aber die Gespräche waren konstruktiv und beide Seiten haben sich darauf verständigt, dass es sinnvoll ist, weiterhin hart zu arbeiten, um einen Kompromiss zu erzielen», sagte MLS-Chef Don Garber in einer von beiden Seiten verfassten Presseerklärung. «Die Verhandlungs-Verlängerung bietet beiden Seiten die Fortsetzung der Verhandlungen, während die Spieler sich in den Trainingslagern auf die neue Saison vorbereiten können», so Garber. Die neue MLS-Saison beginnt am 25. März.