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Essien fällt aus - Sarpei wohl in Ghanas Start-Elf

Luanda (dpa) - 18.01.2010, 13:14 Uhr

Micheal Essien (l) hat sich im Training verletzt.
Micheal Essien (l) hat sich im Training verletzt.

Ohne Superstar Michael Essien, aber wohl mit dem Leverkusener Bundesliga-Profi Hans Sarpei in der Startelf wird Deutschlands WM-Gegner Ghana das entscheidende Vorrundenspiel beim Afrika-Cup gegen Burkina Faso bestreiten.

«Wir wissen nicht, wie schwer er verletzt ist, aber er wird im nächsten Spiel definitiv nicht dabei sein», sagte Ghanas Teamsprecher Randy Abbey über Essien. Der Kollege von Michael Ballack beim FC Chelsea hatte sich im Training in Angola am Knie verletzt. Wegen einer alten Blessur hatte er bereits die Vorbereitung auf das Fußball-Kontinentalturnier verpasst und in der ersten Begegnung gegen die Elfenbeinküste nur in der zweiten Halbzeit mitwirken können.

Dagegen darf sich Bayer-Verteidiger Sarpei nach Angaben des Internetportals «ghanasoccernet.com» Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen. Ghana muss am 19. Januar in Luanda gegen Burkina Faso mit dem HSV-Profi Jonathan Pitroipa unbedingt gewinnen, um das drohende Vorrunden-Aus abzuwenden. Im ersten Spiel hatte die Mannschaft des serbischen Trainers Milovan Rajevac 1:3 gegen die Elfenbeinküste verloren. «Man hat deutlich gemerkt, dass den jungen Leuten die Erfahrung und die Reife fehlten», sagte der frühere Bundesliga-Profi Anthony Baffoe, der beim 27. Afrika-Cup als Berater für den ghanaischen Verband tätig ist.

Dass es für Kamerun überhaupt noch zu einem «Gruppen-Endspiel» um den Viertelfinal-Einzug kommt, hat der WM-Teilnehmer dem Freiburger Bundesliga-Profi Mohamadou Idrissou zu verdanken. Der Stürmer hatte die «Unbezähmbaren Löwen» gegen Sambia mit seinem 3:2- Siegtreffer in der 86. Minute vor der nächsten Blamage bewahrt. Gegen Tabellenführer Gabun (4 Punkte) hatte der viermalige Afrika-Cup- Sieger im ersten Turnierspiel überraschend 0:1 verloren. Mit einem Sieg gegen Tunesien (2) kann Kamerun (3) nun aber den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. «Die Spieler haben die richtige Antwort gegeben. Ich glaube, dass wir es in die nächste Runde schaffen», sagte Kameruns französischer Trainer Paul Le Guen.


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