«Ich bin unglücklich über das Resultat, nicht über unser Auftreten. Wir müssen uns aber bei Standardsituationen verbessern», sagte Ancelotti, nachdem Chelsea auch im vierten Pflichtspiel in Serie nicht gewann. Der Italiener wunderte sich über die vielen Gegentore. «Zehnmal haben wir zu Hause zu Null gespielt und heute gleich drei Gegentore kassiert: Fußball ist manchmal seltsam.» Auch Englands Presse rätselte. «Von wegen 'Den Bus vorm Tor parken'. Da stand bestenfalls ein klappriger Mini», schrieb «The Observer». Noch weniger Grund zur Freude hatte Meister Manchester United, der sich von Aston Villa vor eigenem Publikum im Old Trafford clever ausspielen ließ. Mit dem 1:0 durch den frühen Treffer von Gabriel Agbonlahor (13.) eroberte Villa sogar für mindestens 24 Stunden den dritten Tabellenplatz. «In der zweiten Hälfte haben wir quasi in ihrem Strafraum campiert», ärgerte sich ManU-Trainer Sir Alex Ferguson, der sich zudem über die angeblich zu kurze Nachspielzeit aufregte. «Das zu bestimmen, muss man den Schiedsrichtern entziehen.» Zuvor hatte Ferguson angekündigt, seine Mittelfeld-Routiniers Ryan Giggs und Paul Scholes für die kommende Saison mit neuen Verträgen auszustatten. Der 36 Jahre alte Giggs spielt seit 1992 für ManU, der ein Jahr jüngere Scholes ist seit 1995 bei den «Red Devils» aktiv.
 |