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Griechen und Russen müssen um WM-Teilnahme zittern

Athen/Moskau (dpa) - 14.11.2009, 21:05 Uhr

Der Russe Denisow (l) kämpft mit dem Slowenen Kirm um den Ball.
Der Russe Denisow (l) kämpft mit dem Slowenen Kirm um den Ball.

Athen/Moskau (dpa) - Griechenland und Russland müssen um die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bangen. Die von Otto Rehhagel betreuten Griechen kamen im Playoff-Hinspiel gegen die Ukraine nicht über ein 0:0 hinaus.

In der zweiten Partie am 18. November in Donezk darf der Europameister von 2004 nicht verlieren, soll die zweiten WM-Teilnahme nach 1994 gelingen. Im Athener Olympiastadion zeigte Griechenland mit den Bundesliga-Profis Theofanis Gekas und Angelos Charisteas eine bestenfalls durchschnittliche Leistung.

Deutschlands Gruppengegner Russland setzte sich gegen Slowenien immerhin mit 2:1 (1:0) durch. Dinijar Biljaletdinow (40./51. Minute) erzielte im Moskauer im Luschniki-Stadion die Tore für die Mannschaft von Trainer Guus Hiddink. Der Anschlusstreffer durch den erst kurz zuvor eingewechselten Necj Pecnik drei Minuten vor dem Ende hält den Slowenen aber alle Chancen offen. Die Entscheidung fällt im Rückspiel am 18. November in Maribor.

Russland hatte in der Gruppe 4 die direkte Qualifikation verpasst. Gegen Deutschland musste sich das Team um Superstar Andrej Arschawin zweimal geschlagen geben und belegte lediglich Rang zwei. Zuletzt hatte sich Russland 2002 für eine WM qualifiziert. Slowenien war hinter der Slowakei Gruppenzweiter geworden und ebenfalls 2002 in Japan und Südkorea letztmals WM-Teilnehmer.

Die Ukraine kann mit einem Heimsieg die zweite WM-Teilnahme nach 2006 perfekt machen und Rehhagel die Premiere beim Weltturnier verderben. Vor acht Jahren hatte die Ukraine im Playoff-Duell für die WM 2002 in Japan und Südkorea gegen Deutschland den Kürzeren gezogen. In den beiden weiteren Relegationspartien für die verbliebenen vier Europa-Tickets standen sich später am Abend noch Irland und Frankreich sowie Portugal und Bosnien-Herzegowina gegenüber.


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