Der türkische Fußball-Verein Ankaraspor des deutschen Trainers Jürgen Röber ist mit einem Widerspruch gegen den vom Verband verfügten Zwangsabstieg aus der 1. Liga gescheitert.
Das zuständige Schiedsgericht habe die Strafe des türkischen Fußball-Verbandes (TFF) bestätigt, berichteten türkische Medien. Ankaraspor müsse damit in der 2. Liga antreten. Der Verband hatte erklärt, der Verein habe ungeachtet eines Vetos einen Zusammenschluss mit dem Verein Ankaragücü betrieben und damit den sportlichen Wettbewerb in der laufenden Saison verzerrt. Türkische Medien hatten berichtet, es habe offensichtlich auch strategische Absprachen gegeben. Zudem war Ankaraspors bisheriger Fußball-Chef Ahmet Gökcek, der Sohn des Bürgermeisters, am 30. August bei Ankaragücü zum Vereinsvorsitzenden gewählt worden.
Türkischen Medienberichten zufolge haben UEFA und FIFA Rückendeckung für die Entscheidung des TFF gegeben. Röber hatte sich über die Entscheidung schockiert gezeigt. «So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt», sagte er. Dies gebe es nur in der Türkei.