Das erste Tor von Michael Ballack im zweiten Premier-League-Spiel, der FC Chelsea zumindest für 24 Stunden an der Tabellenspitze: Für den DFB-Kapitän und seine Elf läuft nach dem 3:1-Sieg beim FC Sunderland alles nach Plan.
«Wer sie schlägt, wird am Ende die Liga gewinnen», sagte Sunderland-Trainer Steve Bruce voller Ehrfurcht. «Sie waren umwerfend.» Auch die «Times» kürte Ballacks «Blues» schon mal zum Meisterschafts-Favoriten. «Chelsea zeigte Geduld, Schläue, und, besonders beeindruckend, schiere Willenskraft. Das ist das Zeug, aus dem Champions gemacht sind», schrieb das Blatt.
Zunächst mussten Ballack, der erstmals zur Startformation zählte, und seine auf vier Positionen veränderte Mannschaft auch im dritten Pflichtspiel der Saison einem Rückstand hinterherlaufen. Darren Bent traf für die «Black Cats» (18.). Im zweiten Durchgang leitete der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft dann die Wende ein, als er einen per Kopf verlängerten Eckstoß im Sunderland-Tor versenkte (52.). Ballacks Mittelfeldkollege Frank Lampard (61./Foulelfmeter) und der vergangene Saison kaum zum Zuge gekommene Portugiese Deco (70.) sicherten dann den Sieg.
«Wir hatten totale Kontrolle», sagte der neue Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti, der nun zum ersten Mal in England an der Tabellenspitze steht. «Lotti ist toppi», dichtete dazu das Boulevardblatt «The Sun».