Die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden erfreut sich in den USA wachsender Beliebtheit. 800 000 der 3,2 Millionen verfügbaren Tickets für die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Südafrika seien bereits verkauft.
Südafrikaner hätten daran gerade mal einen Anteil von 240 000 Karten, sagte der Chef des Nationalen Organisationskomitees (NOK), Danny Jordaan, in Kapstadt. Der Großteil sei an Europäer und vor allem an Amerikaner gegangen, die sich nach dem guten Abschneiden ihres Teams beim Confederations Cup im Juni zunehmend um Karten bemühen würden.
«Das US-Interesse drückt sich auch in den hohen Zahlen von Amerikanern aus, die sich als freiwillige Helfer für die WM bewerben», sagte Jordaan. Die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, zur WM 2010 nach Südafrika zu fliegen, habe dieses hohe Interesse noch weiter geschürt. Und: Das weltweite Interesse an WM-Tickets werde vor allem nach der Gruppenauslosung am 4. Dezember in Kapstadt noch weiter spürbar steigen.