Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die beiden italienischen Fußballer Davide Possanzini und Daniele Mannini in einem Berufungsprozess vom Dopingverdacht freigesprochen.
Das Gericht in Lausanne hob die einjährigen Sperren gegen die beiden ehemaligen Kicker von Brescia Calcio auf. Die Profis waren nach dem Spiel gegen Chievo Verona im Dezember 2007 unverschuldet mit 15-minütiger Verspätung zum Dopingtest erschienen. Die Kontrollen fielen negativ aus. Der italienische Fußballverband (FIGC) hatte das Vergehen deshalb nicht geahndet. Das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) verurteilte die Fußballer lediglich zu einer Sperre von 15 Tagen.
Dagegen legte jedoch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Protest beim CAS ein, der die beiden Fußballer am 29. Januar dieses Jahres dann tatsächlich für ein Jahr sperrte. Das harte Urteil hatte heftige Proteste von Spielern, Trainern und Clubs ausgelöst. Die Anwälte der beiden Kicker erreichten dann Ende Februar die Wiederaufnahme des Verfahrens in Lausanne, das nun mit dem Freispruch endete.