Eine Woche nach dem Anpfiff des Confederations Cups in Südafrika wird die WM-Generalprobe noch immer von Transportproblemen geplagt. Die Organisatoren gaben zu, dass der Transport der Fans von und zu den Stadien weiter Kopfschmerzen bereite.
Die zuständigen Stadtverwaltungen der vier Austragungsorte Johannesburg, Pretoria, Bloemfontein und Rustenburg haben ein Park-and-Ride-System eingerichtet, obwohl zumindest in Johannesburg ein modernes Schnellbussystem weitgehend fertiggestellt ist. Dabei werden die Fans von Sammelpunkten aus mit Kleinbussen zu und von den Arenen befördert.
Viele Fans beschwerten sich jedoch vor allem in Johannesburg über chaotische Szenen, stundenlange Wartezeiten sowie orientierungslose Fahrer. Diese Situation gab es auch, als Ägypten im Ellis Park-Stadion Weltmeister Italien vor 52 000 Zuschauern 1:0 schlug. «Es gab keine Probleme ins Stadion zu gelangen, aber es gab sicherlich einige Herausforderungen, als sie es wieder verlassen wollten», gab der Sprecher des Nationalen Organisationskomitees (LOC), Jermaine Craig, zu. Die Stadt Johannesburg wolle nun mehr Freiwillige aufbieten, um die Fans vor und nach den Spielen zu den richtigen Bussen zu dirigieren.