Das vergleichsweise kleine Rasenproblem im Ellis Park soll zum Turnierbeginn gelöst sein. Der aus Deutschland als Krisen-Manager und Berater von der FIFA engagierte Horst R. Schmidt ist vor der Generalprobe mit den Fußball-Kalibern Brasilien, Spanien und Italien optimistisch: «Ich denke, dass das Land gut vorbereitet ist.» Ganz Südafrika macht sich in diesen Tagen WM-fein. Grünes Licht für die Generalprobe gab auch Afrikas größte Luftverkehs-Drehscheibe, Johannesburgs internationaler OR Tambo Flughafen. Zwar wird zum Confed Cup mit 5000 internationalen Fans gerade mal ein Bruchteil der für die WM erhofften 400 000 ausländischen Südafrika-Besucher erwartet, doch sollen sie die neuen Anlagen des völlig modernisierten und erweiterten Airports testen helfen. Vor allem die im vergangenen Monat installierten neuen Gepäck- Sortierbänder für bis zu 8000 Gepäckstücke pro Stunde stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses, aber auch die behördliche Abfertigung der ankommenden Gäste. So sollen etwa mit Lufthansa-Maschinen anreisende Gäste auch auf Deutsch informiert und die Mannschaften und ihre Delegationen im Schnellverfahren durch die Einwanderungsbehörden abgefertigt werden. Anders als bei der WM geplant wird jedoch die neue Gautrain-Schnellzug-Verbindung in Johannesburgs Nobelvorort Sandton noch nicht zur Verfügung stehen. Allerdings haben die Behörden ein Bus- und Taxi-Transportsystem installiert, das die Fans direkt vom Flughafen zu den Austragungsorten der Confed Cup-Spiele in Johannesburg, Pretoria, Rustenburg und Bloemfontein bringen wird.
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