Zwanziger: «Exakt kann ich das nicht sagen, denn es wäre ein Stück weit ungerecht, ein Urteil abzugeben, ohne die Fakten im Detail zu kennen. Generell ist es aber sicher so, dass bei zwei Ausrichterstaaten die Wege zwischen den Spielorten oftmals sehr lang sind und somit sachgerechte Lösungen in den Bereichen Unterbringung und Verkehr ganz besonders wichtig sind. Das ist natürlich auch in der Ukraine und Polen der Fall.» Hat es von der UEFA oder den Gastgebern jemals eine Anfrage an den DFB über eine mögliche Rolle als Ersatzgastgeber gegeben? Zwanziger: «An mich als DFB-Präsidenten ist weder mündlich noch schriftlich jemals eine solche Anfrage herangetragen worden.» Können Sie ausschließen, dass Deutschland nicht doch in irgendeiner Form als Ersatzgastgeber einspringt? Zwanziger: «Der DFB hat sich in dieser Frage immer klar und deutlich hinter die getroffene Entscheidung der UEFA gestellt. Für sonstige Spekulationen bleibt in dieser Sache also überhaupt kein Raum. Unser freundschaftliches Verhältnis zu Polen und der Ukraine muss auch beinhalten, dass wir uns respektvoll mit den Leistungen dieser Länder und Fußballverbände auseinandersetzen. Und dieser Respekt verbietet es geradezu, auf solch spekulative Fragen eine Antwort zu geben.» Interview: Arne Richter, dpa
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