Asunción (dpa) - 02.05.2009, 16:16 Uhr
Wegen der in Mexiko grassierenden Grippe-Epidemie hat der Südamerikanische Fußball-Verband (CONMEBOL) die Spiele der mexikanischen Vereine im Achtelfinale der Copa Libertadores um eine Woche vertagt.
Zuvor war bekanntgeworden, dass sich mögliche Austragungsorte in Südamerika weigerten, die mexikanischen Vereine San Luis Potosí und Chivas aus Guadalajara zu empfangen. Nach CONMEBOL-Angaben müssen die Spiele neu programmiert werden. Es werde sich wohl auch das Finale um eine Woche verschieben.
Die beiden Vereine hätten bereits am 30. April in Mexiko gegen Nacional aus Uruguay und Sao Paulo aus Brasilien spielen sollen. Aber wegen der Stadion-Schließungen infolge der Grippe in Mexiko wurde Bogotá in Kolumbien ausgesucht. Doch die Stadt und deren Gesundheitsbehörden sprachen sich dagegen aus.
Derweil machte Chivas-Kapitän Hector Reynoso Negativ-Schlagzeilen. Er hatte in einer Copa-Partie Everton-Spieler Sebastian Penco aus Chile angespuckt und müsse nun mit einer Strafe rechnen, teilte CONMEBOL in Asunción mit. Reynoso hatte Penco angespuckt und dabei auch Nasenschleim ausgeschieden. Damit habe er seinen Gegenspieler in die Gefahr einer Ansteckung mit der Grippe gebracht, die derzeit Mexiko heimsucht, hieß es dazu weiter.