Der frühere Präsident des spanischen Fußball- Rekordmeisters Real Madrid, Lorenzo Sanz, ist nach einer Festnahme wieder freigelassen worden.
Die Polizei lege ihm nichts zur Last, erklärte der 65-Jährige nach spanischen Presseberichten. Sanz war zusammen mit zwei Begleitern im südspanischen Córdoba gefasst worden. Eine Bank hatte die Polizei alarmiert, weil die drei Männer gefälschte Schuldscheine über eine Millionensumme vorgelegt haben sollen.
Er habe mit den Schuldscheinen nichts zu tun, erklärte Sanz. Er kenne seine zwei Begleiter auch «praktisch nicht». Der ehemalige Clubchef räumte allerdings ein, dass er die beiden Männer dem Bank-Personal vorgestellt habe. Der Bauunternehmer hatte von 1995 bis 2000 an der Spitze der «Königlichen» gestanden. Derzeit ist er Besitzer des Erstligisten FC Málaga. Bereits 1999 war er im Zusammenhang mit einem Grundstücksverkauf ins Visier der Justizbehörden geraten.