Hitzfeld: Mit personellem Schnitt WM-Quali schaffen
München (dpa) - 05.08.2008, 15:40 Uhr
Ottmar Hitzfeld will den Konkurrenzkampf in der Schweizer Nationalmannschaft beleben.
Mit einem personellen Umbruch will der neue Schweizer Fußball-Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld den Sprung zur WM-Endrunde 2010 schaffen. «Wenn man wie Köbi Kuhn lange Trainer ist, beruft man viele Spieler aus Dankbarkeit. Ich werde einige neue Spieler nominieren, um den Konkurrenzkampf neu zu entfachen», kündigte der langjährige Coach des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München in München bei einer Pressekonferenz des TV-Senders Premiere an. Mitte der Woche will Hitzfeld in Basel seine erste offizielle Pressekonferenz als Schweizer Nationaltrainer abhalten. Der 59-Jährige, der Jakob Kuhn nach sieben Jahren als Trainer der Eidgenossen abgelöst hat, erklärte, er wolle seine «ganz persönliche Philosophie und Mentalität» in seine neue Arbeit einbringen. Offen ließ Hitzfeld noch, welche Spieler er neu in das Nationalteam integrieren wolle. Allerdings habe er bereits «viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Nachwuchsmannschaften geführt».
Auf dem Weg nach Südafrika muss sich Hitzfeld mit seinem neuen Team in der WM-Qualifikation gegen Griechenland, Israel, Moldawien, Lettland und Luxemburg durchsetzen. Zwei Partien hat der Erfolgstrainer dabei besonders im Auge: Den Auftakt gegen Israel am 6. September, für den er sich Tipps von Maccabi Netanya-Trainer Lothar Matthäus holen will, und das Spiel gegen Griechenland (15. Oktober). «Mit Otto Rehhagel treffe ich einen alten Bekannten wieder und von Lothar Matthäus habe ich mir schon die neue Nummer besorgt. Dann werden wir ein paar Worte wechseln», sagte Hitzfeld.
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