Ballacks Zukunft sicher, Lehmanns nicht
London (dpa) - 16.09.2007, 19:14 Uhr
Arsene Wenger spricht bei einer Pressekonferenz.
Michael Ballacks Zukunft beim FC Chelsea scheint sicher, Jens Lehmanns beim FC Arsenal dagegen nicht: Nur von der Bank aus durfte Deutschlands Nationaltorhüter Arsenals Sprung an die Tabellenspitze der Premier League miterleben. Trainer Arsene Wenger entschied sich beim 3:1 im Londoner Derby bei den Tottenham Hotspurs erneut für den Spanier Manuel Almunia, der beim Gegentor durch den walisischen Nationalspieler Gareth Bale allerdings unglücklich aussah. Rekordmeister Liverpool rutschte am sechsten Spieltag nach dem mageren 0:0 beim FC Portsmouth und dem 1:0-Sieg von Manchester City gegen Aston Villa auf Platz drei, bleibt aber wie die «Gunners» ungeschlagen. Das Liga-Debüt des ehemaligen Kölner Torhüters Stefan Wessels verlief unglücklich. Trotz einer starken Leistung unterlag er mit seinem Arbeitgeber FC Everton dem Tabellen- Vierten Manchester United mit 0:1 (0:0).
Ballack durfte sich unterdessen nach Chelseas enttäuschendem 0:0 gegen die Blackburn Rovers zumindest als moralischer Sieger fühlen. Die Vereinsführung lehnte einen Verkauf des Nationalmannschafts-Kapitäns im Januar kategorisch ab. Chelsea-Geschäftsführer Peter Kenyon bezeichnete sämtliche Gerüchte als «Unsinn». Trainer Jose Mourinho klang fast schon flehentlich: «Ich will und brauche ihn zurück, und ich bin traurig, dass er keine Option für mich ist.» Bei der Nullnummer gegen die Blackburn Rovers fehlte bei Chelsea ein Regisseur. Auch Frank Lampard ist weiter verletzt. Rückkehrer Andrej Schewtschenko machte für die «Blues» zwar sein erstes Saisonspiel, konnte aber nicht überzeugen. Chelsea liegt mit elf Zählern punktgleich mit Liverpool und ManU auf Platz fünf. |