Sie sind hier: Startseite > International > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Portugals Coach Scolari wird handgreiflich

Lissabon (dpa) - 13.09.2007, 21:18 Uhr

Luiz Felipe Scolari äußert sich zu dem Vorfall beim Spiel Portugal - Serbien.
Luiz Felipe Scolari äußert sich zu dem Vorfall beim Spiel Portugal - Serbien.

Portugals Fußball-Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hat für einen Skandal gesorgt. Während eines Streits zum Ende des EM-Qualifikationsspiels in Lissabon gegen Serbien (1:1) soll der 58-Jährige nach einem gegnerischen Spieler geschlagen haben.

Nur um wenige Zentimeter habe seine Faust den Serben Ivica Dragutinovic verpasst, berichteten portugiesische Medien. Der serbische Nationalcoach Javier Clemente forderte Scolari zum Rücktritt auf und bat die UEFA, gegen den Brasilianer vorzugehen. «Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Weltmeister sich so verhält. Er muss seinen Job aufgeben, denn er ist kein gutes Beispiel.»

Die Europäische Fußball-Union UEFA griff Clementes Forderung auf und kündigte an, den Vorfall am 19. September im Disziplinar- und Kontrollausschuss zu untersuchen. «Ich habe Dragutinovic nicht berührt», versicherte Scolari zunächst. «Es gibt nichts, wofür ich belangt werden könnte.» Er habe nur einen Streit zwischen dem serbischen Verteidiger und Ricardo Quaresma verhindern wollen. Dragutinovic erklärte nach portugiesischen Medienberichten: «Ich konnte dem Schlag ausweichen, deshalb hat er mich bloß gestreift.» Einige Stunden später jedoch erklärte Scolari: «Ich bin nicht unfehlbar. Jeder macht Fehler. Ich habe meinen Kopf verloren, aber ich wollte meinen Spieler schützen.»

Es sei das erste Mal in der Geschichte der portugiesischen Nationalelf, dass ein Trainer in solch einen Zwischenfall verwickelt worden sei, hieß es weiter. Der portugiesische Fußballverband (FPF) übte scharfe Kritik an dem brasilianischen Trainer. «Scolari ist zu weit gegangen. Portugal wird sich in Sachen Fair Play, oder besser gesagt dessen Ausbleiben, erklären müssen», sagte FPF-Vizepräsident Hermínio Loureiro nach Angaben portugiesischer Medien.

Er habe sich im Namen des FPF sowohl beim serbischen Verband als auch bei Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva entschuldigt. «Dies war ein trauriger Tag für den portugiesischen Fußball», ergänzte er. Auch von der Regierung kam Kritik. Sportstaatssekretär Laurentino Dias forderte den Verband auf, Konsequenzen zu ziehen. Der FPF werde sich am 14. September mit dem Vorfall beschäftigen, hieß es.

Auslöser der Spannungen war der Ausgleichstreffer der Serben durch Ivanovic in der 88. Minute gewesen. Nach Ansicht der portugiesischen Spieler stand er im Abseits. Sie beschwerten sich deshalb beim deutschen Schiedsrichter Markus Merk, der Dragutinovic die Rote Karte zeigte.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
13.09. 15:19 - Gerüchte über Aragonés-Rücktritt
13.09. 15:01 - Italien feiert di Natale - Frankreich bangt um EM
13.09. 14:23 - «Super-Di Natale» rettet Italien
13.09. 12:27 - Sieg nimmt Druck von Tschechen-Coach Brückner
13.09. 10:56 - Owen verzückt England: EM-Teilnahme rückt näher
13.09. 10:51 - Brasiliens Kicker begeistern in Boston
13.09. 10:43 - Schuster signalisiert wieder Interesse an Ballack
13.09. 08:47 - Brasilien gewinnt Testspiel gegen Mexiko 3:1
13.09. 00:02 - EM-Quali: Schock für Frankreich - Italien siegt
12.09. 23:06 - EM-Quali: Schock für Frankreich - Italien siegt
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
DFB Trikot 2012 EM 2012 Tickets DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
...weitere Themen

Autobilder | Sportgeräte | Internetagentur bigidea.de | Eishockey