Neun Monate vor dem Beginn der Fußball- Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz hat der ehemalige österreichische Nationalspieler Toni Polster die Nationalmannschaft des Co-Gastgebers stark kritisiert.
Wie das Internetportal «Sport- bild.de» berichtet, sprach der 43-Jährige dem Team die Turniertauglichkeit ab: «Wir haben eigentlich sportlich bei der Euro nichts verloren, aber wir sind Veranstalter und wir wollen uns natürlich gut verkaufen. Nur die Mannschaft macht es uns wirklich nicht leicht.» Zuletzt bekleckerte sich Österreich beim «Turnier der Kontinente» nicht mit Ruhm, als die Mannschaft gegen Japan bei der Eröffnung des EM-Stadions in Klagenfurt im Elfmeterschießen mit 4:3 (0:0) gewann.
Polster, der früher für den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach auf Torejagd ging, ging mit Österreichs Auswahl hart ins Gericht: «Es stimmt hinten und vorne nicht. Wenn man in Heimspielen nicht einmal aufs Tor schießt, dann stimmt irgendetwas in der Truppe nicht.» Vor allem die Einstellung der Spieler lasse zu Wünschen übrig. «Sie rennen und kämpfen auch nicht.» Gegen Japan habe die Mannschaft eine «Bankrotterklärung» abgeliefert.