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England wieder im Rennen: - Russland siegreich

Hamburg (dpa) - 08.09.2007, 20:03 Uhr

Die englischen Spieler jubeln nach dem Treffer zum 3:0 gegen Israel.
Die englischen Spieler jubeln nach dem Treffer zum 3:0 gegen Israel.

Die englische Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Chance auf die Teilnahme an der Europameisterschaft 2008 gewahrt und sich für das Gipfeltreffen mit Russland eingestimmt.

Die in der Qualifikation unter Druck geratenen «Three Lions» bezwangen im Londoner Wembley-Stadion schwache Israelis mit 3:0 (1:0). Shaun Wright-Phillips (20. Minute), Michael Owen (49.) und Micah Richards (67.) machten den Sieg perfekt. Dadurch liegt das Team des zuletzt stark kritisierten Trainers Steve McLaren in der Gruppe E mit 17 Zählern weiter nur einen Punkt hinter den Russen, die am Mittwoch in London antreten. Die russische Auswahl von Trainer Guus Hiddink gewann in Moskau gegen Mazedonien mit 3:0 (1:0).

England konnte in dem richtungweisenden und brisanten Duell erneut nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Es fehlten unter anderem die Stars Wayne Rooney, David Beckham, Frank Lampard und der Ex-Münchner Owen Hargreaves. Doch auch ohne das Quartett diktierte der Gastgeber das Geschehen nach Belieben - glänzen konnte man jedoch nicht. Die Israelis agierten erschreckend schwach.

Der eifrige Emile Heskey (29), der nach dreijähriger Länderspielpause zurückkehrte, vergab zwei gute Chancen. Besser machten es Wright-Phillips und nach der Pause Owen. Der Stürmer von Newcastle United erzielte einen sehenswerten Treffer, als er mit einem trickreichen Drehschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Richards gelang beim 3:0 sein erstes Länderspieltor. England-Gegner Rußland beseitigte nach dem 1:0 durch Wasili Beresutski (9.) erst in den letzten Minuten alle Zweifel. Andrej Arschawin (84.) und Alexander Kerschakow (88.) schossen einen standesgemäßen Sieg heraus.

In der Gruppe B sind die Chancen auf die EM-Teilnahme für die Ukraine weiter gesunken. Der WM-Teilnehmer kam in der Ukraine nur zu einem 1:1 (1:0). Nach der Führung durch Oleg Schelajew traf in vorletzter Minute Dimitri Tatanaschwili für das Team von Nationaltrainer Klaus Toppmöller, der früher in der Bundesliga unter anderem Bayer Leverkusen betreut hatte. Schottland hält sich durch ein 3:1 (1:0) gegen Litauen mit 18 Punkten gut im Rennen.

Der Duisburger Bundesliga-Profi Klemen Lavric war für die in der Gruppe G chancenlosen Slowenen mit zwei Treffern beim 3:0 (2:0) in Luxemburg erfolgreich. Rumänien hielt sich durch ein 3:1 in Weißrussland weiter schadlos. Der Tabellenführer (20 Punkte) bleibt auch nach dem achten Gruppenspiel ungeschlagen.


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